Ebermannstadt
Biergarten

Baumpflege rund um den Nitsche-Keller ist notwendig

Der Zugang und das Umfeld des Nitsche-Kellers in Ebermannstadt müssen sicherer gemacht werden. Dazu muss Totholz aus dem Wald entfernt werden.
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Ulrich Döge, Rita Satzger, Andreas Kirchner und Christiane Meyer (v. l.) im Wald.  Foto: Andreas Hofbauer
Ulrich Döge, Rita Satzger, Andreas Kirchner und Christiane Meyer (v. l.) im Wald. Foto: Andreas Hofbauer
"Es geht darum, den Keller sicherer zu machen. Die Sicherheit kann in der aktuellen Situation nicht gewährleistet werden", erklärt der zertifizierte Baumkontrolleur Ulrich Döge, Inhaber des Baumdienstes Döge aus Nürnberg. Denn: "Die Linden beim Nitsche-Keller müssen zurückgeschnitten werden", sind sich sowohl Döge als auch die zuständige Revierleiterin der bayerischen Forstverwaltung, Rita Satzger, einig.

Dennoch sind sich die Beteiligten sicher: Obwohl Handlungsbedarf besteht, darf der Charakter des Nietsche-Kellers nicht darunter leiden. "Die Besucher schätzen den Keller auch wegen der Linden. Gerade an heißen Sommertagen", betont Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE). Daher freute es sowohl die Stadt als auch die Revierleiterin, dass nur ein Baum gefällt, ansonsten aber lediglich Totholz der Bäume abgetragen wird.

Ebenfalls soll sehr schonend und zugunsten des Erhalts des Charakters des Kellers gearbeitet werden. "Die Last, welche die Bäume tragen, besonders, wenn abgestorbene große Äste den Baum zur Seite drücken, wird weggeschnitten", erklärte Döge. "Um das besonders schonend machen zu können, haben wir auch eine große Hebebühne im Unternehmen, die hier zum Einsatz kommen wird. Damit können wir selbst im 35 Metern Höhe präzise arbeiten. Sollte das doch nicht ausreichen, haben wir auch sehr fähige Kletterer", führte der Inhaber von Baumdienst Döge aus.

Insgesamt sollen 17 Linden von Totholz befreit werden. "Wir sollten bis Freitag fertig sein", schildert Ulrich Döge die Arbeiten. Auch Andreas Kirchner vom Bürgeramt Ebermannstadt ist als gelernter Imker begeistert, wie reibungslos die Arbeiten vonstatten gehen sollen. "Die Maßnahmen die vorgenommen werden, sind aber selbstverständlich alle mit der Naturschutzbehörde abgesprochen", verdeutlicht Rita Satzger.

Bürgermeisterin Christiane Meyer betont: "Es war einfach wichtig, jetzt etwas zu unternehmen. Wir konnten nicht länger warten und sind sehr zuversichtlich, dass die Bürger von Ebermannstadt hier in den heißen Sommertagen ihren Feierabend genießen können". Zukünftig sogar mit einem besseren Blick ins Tal.
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