Wiesenthau
Gemeinderat

Baugebiet "Binzig" wird 21 Bauplätze umfassen

Das im Gemeinderat Wiesenthau behandelte Baugebiet "Binzig" stieß auf großes Interesse der Bürger.
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Das künftige Baugebiet "Binzig" Foto: Franz Galster
Das künftige Baugebiet "Binzig" Foto: Franz Galster
Ausgesprochen groß war das Interesse Wiesenthauer Bürger an der jüngsten Gemeinderatssitzung. Zentrales Thema bildete dabei die Aussprache zur textlichen Festsetzung hinsichtlich des Bebauungsgebietes "Binzig". Bürgermeister Bernd Drummer (BGW) begrüßte hierzu vom Ingenieurbüro Weyrauther (Bamberg) die Planer Max Brust und Rüdiger Hellmich. Sie erläuterten Einzelheiten, wie die künftige Siedlung mit 21 Bauplätzen aussehen soll.

Generell verständigte man sich darauf, dass die fränkische Bauweise sich hier wiederfinden solle. "Wir sind hier nicht in der Toskana", ist zu hören. Angesprochen sind damit die in manchen Regionen zu sehenden Toskana-Dächer. Brust weist immer wieder auf die besondere geographische Lage hin, in unmittelbarer Nähe des Schlosses von Wiesenthau.


Dachformen, Kniestöcke, Zäune

Dachformen, Kniestöcke, Einzäunungen: Es sind sehr viele Details, die an diesem Abend besprochen werden. Praktische Lösungen sollen Spielraum lassen und trotzdem ein einheitliches Ganzes ergeben. Es geht um Lösungen, wo sich die Bauwilligen letztlich ihren Traum erfüllen können. Wie die Praxis aus vielen Kommunen zeigt, kommt ein Gemeinderat immer sehr schnell an die Grenzen der Vorgaben. Ausnahmen werden genehmigt und schon befindet man sich im Teufelskreis.

Die Beratungen in Wiesenthau verliefen konstruktiv und sachlich, das Publikum brachte auch die nötige Geduld und Ausdauer des stillen Zuhörens mit. Jetzt liegt es wieder an Max Brust und seinen Mitarbeitern, das Gesprochene in einen entsprechenden Rahmen zu gießen, um in den nächsten Wochen die fällige Bauleitplanung mit dem Bebauungsplan auszulegen.


Gewerbegebiet "Dorfäcker"

In der Sitzung zurückgestellt werden musste die Entscheidung zum Thema Linksabbieger am Gewerbegebiet "Dorfäcker" in Schlaifhausen. Hier lag die angekündigte Vereinbarung des Landkreises Forchheim noch nicht vor.


Eichenprozessionsspinner

In seinem allgemeinen Bericht kam Bürgermeister Drummer auf das Problem Eichenprozessionsspinner zu sprechen. Die Kommune habe verschiedene Nester von Bäumen entfernen lassen. Sie werde im Bereich Spielplatz nach und nach die Eichen fällen und durch andere Bäume ersetzen lassen, um dem Problem endgültig Herr zu werden. Betroffen waren auch Privatbäume. Die entsprechende Beseitigung wird den Besitzern in Rechnung gestellt, worüber sie aber im Vorfeld informiert worden seien.


Termine

Im Übrigen gab Drummer noch einige Termine bekannt. Am 26. Juni ist Treffen der Vereine zum Ferienprogramm und am 1. Juli musikalischer Nachmittag im Sinnesgarten in Schlaifhausen. Am 24. Juli ist die nächste interkommunale Gemeinderatssitzung in Ebermannstadt anberaumt.
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