Baiersdorf
Schicksal

Baiersdorf: Nadine Reichardts schwerer Weg zu mehr Selbständigkeit

Nadine Reichardt ist seit fünf Jahren halbseitig gelähmt. Trotz Rückschlägen macht sie große Fortschritte - jetzt steht der lang ersehnte Umzug bevor.
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Schon bald möchte Nadine Reichardt endlich wieder aus dem Haus ihrer Eltern ausziehen und wieder in einer eigenen Wohnung leben. Foto: Ronald Heck
Schon bald möchte Nadine Reichardt endlich wieder aus dem Haus ihrer Eltern ausziehen und wieder in einer eigenen Wohnung leben. Foto: Ronald Heck
Nadine Reichardt steht vor einem wichtigen Schritt in ihrem Leben. Seit fünf Jahren ist sie linksseitig gelähmt, nun will sie im September in ihre eigene Wohnung in Baiersdorf umziehen. "Das war ein langer Weg", sagt die 39-Jährige. "Ich möchte wieder mein eigenes Leben leben." Im Mai 2013 waren zwei Äderchen in ihrem Kopf geplatzt, seitdem ist Reichardt halbseitig gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen - obwohl die Ärzte ihr wenig Hoffnung machten, kämpfte sich die junge Mutter zurück.

Momentan wohnt Reichardt bei ihren Eltern in Baiersdorf, seit sie sich von ihrem Ex-Mann getrennt hat. "Es ist wichtig, dass Nadine wieder in ihr eigenes Leben findet. Natürlich unterstützen wir sie weiter", fügt ihre Mutter Gabriele Spurk hinzu.

Ihre künftige eigene Wohnung liegt nur rund fünf Minuten vom Haus ihrer Eltern entfernt. Die Eigentumswohnung, 105 Quadratmeter, gehört ihren Eltern. Die ebenerdige Wohnung hat vier Zimmer, einen kleinen Garten und eine Terrasse. "Ich freue mich schon sehr darauf", schwärmt die 39-Jährige.

Doch der barrierefreie Umbau der Wohnung werde von der Pflegekasse nur unzureichend unterstützt. Vieles müsse Nadine Reichardt aus der eigenen Tasche bezahlen. Näheres zum Schicksal und den Herausforderungen der gelähmten Frau, lesen Sie auf inFrankenPLUS.


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