Baiersdorf
Arbeitsunfall

Nach Unfall mit Bagger: Gasaustritt in Baiersdorf - Feuerwehr muss Straße sperren

Weil ein Bagger am Montag in Baiersdorf eine Gasleitung beschädigte, trat Erdgas aus der Versorgungsleitung aus. Die Feuerwehr musste während des Einsatzes die Lindenstraße sperren.
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Die Einsatzkräfte an der abgesperrten Unglücksstelle in Baiersdorf: Aus einer defekten Leitung war Gas ausgetreten. Foto: Sebastian Weber, Kreisbrandinspektion ERH
Die Einsatzkräfte an der abgesperrten Unglücksstelle in Baiersdorf: Aus einer defekten Leitung war Gas ausgetreten. Foto: Sebastian Weber, Kreisbrandinspektion ERH
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Der Bagger war "In der Hut" im Bereich der Lindenstraße am Montagvormittag zu Werke, als er eine Gasleitung beschädigte. Der Bereich wurde durch die Feuerwehr weiträumig abgesperrt.

Nachdem die Leitung nach Eintreffen des Gasversorgers mit Schaufeln von der Feuerwehr freigelegt worden war, konnte das Unternehmen die Leckage mit einer speziellen Klemmvorrichtung abdichten. Bis dahin wurden mehrere Messungen unter anderem in der Kanalisation durchgeführt.

Lindenstraße während Einsatz gesperrt

Das ausströmende Gas hatte sich jedoch sehr schnell verflüchtigt. Da Erdgas leichter ist als Luft, war dies zwar mess- und wahrnehmbar, allerdings hielt sich die Konzentration und dementsprechend die Gefahr in Grenzen. Dies teilten die Fachberater Gefahrgut an der Einsatzstelle mit. Die umliegenden Häuser wurden ebenfalls kontrolliert, um besorgten Anwohnern nach dem Freimessen wieder "grünes Licht" geben zu können.

Während der gesamten Einsatzzeit waren die Lindenstraße und der umliegende Bereich abgesperrt. Die Bevölkerung wurde rasch mittels der Bürgerinformations- und Warn-App "Biwapp", die mit dem Smartphone zu erreichen ist, über das Geschehen informiert und gebeten, die Fenster und Türen im Umkreis geschlossen zu halten. Diese Meldung konnte dann wieder aufgehoben werden.

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Im Einsatz waren neben der zuständigen Feuerwehren Baiersdorf und Igelsdorf der Inspektionsdienst Kreisbrandinspektor Stefan Brunner, Kreisbrandmeister Jens Hammerl, der ABC-Fachberater Gefahrgut, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) Feuerwehr Landkreis Erlangen-Höchstadt, die ständige Wache der Feuerwehr Erlangen mit AB-Gefahrgut, Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) Baiersdorf und der Rettungsdienst des bayerischen Roten Kreuzes (BRK) mit Notarzt sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

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