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Forchheim
Coronavirus

Ausgangsbeschränkung im Landkreis Forchheim: Stadt Forchheim ist menschenleer

Forchheim wird zur Geisterstadt. Viele scheinen sich an die am Freitag verkündete Ausgangsbeschränkung zu halten.
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Die wärmende März-Sonne zieht sonst viele Passanten in die Forchheimer Fußgängerzone. Am Montagmittag blieb es hier, wie an anderen Orten in Forchheim, leer.  Fotos:Franziska Rieger
Die wärmende März-Sonne zieht sonst viele Passanten in die Forchheimer Fußgängerzone. Am Montagmittag blieb es hier, wie an anderen Orten in Forchheim, leer. Fotos:Franziska Rieger
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Ja, es ist leer in der Forchheimer Innenstadt - und in Zeiten von Corona ist das auch gut so. Seit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag die Ausgangsbeschränkung verkündet hat, bleiben die meisten Forchheimer zuhause. Wo sich sonst besonders viele Menschen tummeln - am Bahnhof, in Pausenhöfen, in der Fußgängerzone, am Paradeplatz - laufen jetzt nur vereinzelt Passanten vorbei. Viele scheinen sich an die Ausgangsbeschränkung zu halten.

Bis auf eine private Party Samstagnacht in Bammersdorf, die Beamte der Forchheimer Polizei schließlich auflösten, meldete die Polizei keine nennenswerten Corona-Einsätze. Am Wochenende soll es in Forchheim ruhig verlaufen sein, bestätigt Klaus Backer, Leiter des Ordnungsamtes.

Deutlich mehr Betrieb herrscht dagegen an der neuen Abstrichstelle am Parkplatz vor der Herder-Halle. Über 20 Personen seien am ersten Tag getestet worden, sagt Holger Strehl, Pressesprecher des Landratsamtes. "Eine niedrige zweistellige Zahl." Die genaue Anzahl wollte er aber nicht verraten.

25 bestätigte Infizierte gibt es aktuell im Landkreis Forchheim (Stand: Montagnachmittag). Eine Person davon liege unverändert auf der Intensivstation des Klinikums in Forchheim, weitere Verdachtsfälle befinden sich auf der Isolierstation des Klinikums.

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