Weingarts
Festival

Anreise mit der Bahn dauerte 21 Stunden

13 Bands und 3500 Fans wollten mit der Erlanger Fun-Metal-Band J.B.O. deren Bühnenjubiläum feiern. Eine Schwedin nahm dafür 1400 Kilometer Anreise auf sich.
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Alexandra Skogsskimmer kurz bevor es wieder zurück nach Schweden ging. Foto: Leo Hühnlein
Alexandra Skogsskimmer kurz bevor es wieder zurück nach Schweden ging. Foto: Leo Hühnlein
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Die wohl weiteste Anreise in die fränkische Provinz nahm Alexandra Skogsskimmer auf sich. Die 27-Jährige kommt aus Ringarum, ein mit knapp 600 Einwohnern ähnlich großes Dorf wie Weingarts und etwa 40 Kilometer entfernt von der nächst größeren Stadt Norrköping, und wollte sich "30 Jahre Blödsinn"nicht entgehen lassen - vor allem wegen den Musikern von "Freedom Call".

"Meine Anreise mit der Bahn dauerte insgesamt 21 Stunden und sie ging etwa über 1400 Kilometer, aber es hatte sich für mich mehr als gelohnt", erzählt die junge Schwedin, die vor allem von der Organisation sowie den Menschen beim Festival und in Forchheim begeistert ist: "Ich war zuvor sehr nervös und habe überall nur fantastische Menschen getroffen. Viele sagten mir, ich sei verrückt, weil ich aus Schweden angereist bin. Mit so vielen netten und hilfsbereiten Leuten habe ich überhaupt nicht gerechnet, weil man sich ja auch manchmal von Vorurteilen beeinflussen lässt."

Küchenpersonal erkannte die Not

Alexandra zeigte sich ebenfalls beeindruckt über die tadellose Organisation und lobte den perfekten Ablauf, der nur ein klein wenig durch die schwierige Verbindung zwischen Forchheim Richtung Weingarts und zurück litt. Vor allem das Team des neuen Aparthotels in der Nähe des Bahnhofs, in dem sie übernachtete, hinterließ tiefen Eindruck: "Als ich am späten Abend endlich ein Taxi erwischte und todmüde und hungrig in das Hotel zurückkam, war die Küche eigentlich schon zu. Aber das Personal machte mir noch eine Extra-Portion. Und am Sonntag haben sie mir für meine lange Heimfahrt noch einen großen Becher mit Joghurt-Müsli kostenlos mitgegeben. Ich bin völlig sprachlos, ich liebe euch. Danke Franken."

Hier gibt es einen ausführlichen Festival-Bericht mit vielen Bildern.

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