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Forchheim
Bilanz

Annafest-Umsatz: Das Monatsende ist entscheidend

Noch einmal Schwung holen für den Endspurt auf dem Annafest. Dies machte am Montag nicht nur die vierjährige Fiona, sondern auch die Schausteller und Gastwirte.
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Fiona setzt zum Annafest-Endspurt an. Foto: Josef Hofbauer
Fiona setzt zum Annafest-Endspurt an. Foto: Josef Hofbauer
So hatten die Besucher am Montag ein letztes Mal die Gelegenheit, in der Kulthütt'n ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Hier galt es, mit drei Hammerschlägen einen Nagel im Holz zu versenken. Treffen muss man halt!


Durchwachsene Bilanz
Eine erste Bilanz von Wirte-Sprecher Haldun Yilidrim fällt durchwachsen aus. "Auf den oberen Kellern lief das Geschäft heuer etwas zurückhaltender. Das war aber der großen Hitze geschuldet. Die Leute wollten den Berg nicht hochlaufen." Dafür hat Haldun Yilidrim aber auch von zwei Kollegen gehört, die heuer mehr Umsatz gemacht haben als im Vorjahr. Christian Cejpek, der erstmals den Stäffala-Keller gepachtet hatte, zeigte sich "ganz zufrieden."



Diese Auffassung teilen auch die Schausteller. Andreas Kutschenbauer ("Magic house") hätte sich an einigen Tagen zwar ein paar Hitzegrade weniger gewünscht, aber "ich bin nicht unzufrieden", sagt der Niedersachse, der gerne wieder nach Forchheim kommen will. Heinrich Melchior (Süßwaren) ist das Urgestein auf dem Forchheimer Annafest und seit 50 Jahren dabei: "Ich hatte heuer Tage, da war der Umsatz mehr als im Vorjahr, an anderen Tagen war er weniger." Aber das sei normal. Er weiß, warum heuer der Umsatz da und dort etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. "Das liegt daran, wie das Annafest fällt. Am Monatsende haben die Leute einfach weniger Geld. Wenn das Fest aber später beginnt und sich bis in den August erstreckt, merken wir Schausteller das. Daran hat sich in den letzten 50 Jahren nichts geändert."

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