Forchheim
Abenteuer

Andreas Fießer aus Forchheim erlebt Afrika vom Beifahrersitz aus

Vor einem Jahr war Andreas Fießer aus Forchheim mit seinem Kumpels mit zwei Nissan Micra von Forchheim nach Kapstadt gefahren. Jetzt berichtet er im "Jungen Theater" von dieser Reise.
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Freundlicher Hilfe überall Foto: Andi Fießer
Freundlicher Hilfe überall Foto: Andi Fießer
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So weit die Räder rollen, so weit ist Andi Fießer mit seinem Freunden Martin Hagenberg, Thomas Wagner und Patrick Werner von Forchheim aus in alle Welt gereist. Mit zwei Nissan Micra, Baujahr 1985 und 1986 , eroberte das Quartett 2007 das Nordkap, fuhr 2008 nach Westen bis Portugal, kämpfte sich 2007 ostwärts durch bis Wladiwostok und ließ sich 2014 auf das Abenteuer einer Reise auf dem Landweg bis Kapstadt ein. Von den Abenteuern dieser Reise berichtet Andi Fießer am Sonntag, 25. Januar, ab 19,30 Uhr im Jungen Theater Forchheim.


Afrika hat viele Seiten


In dem Bilder-Vortrag nimmt Andi Fießer das Publikum mit auf die Reise und lässt sie Afrika quasi vom Beifahrersitz des Nissan Micra aus erleben. "Afrika, das ist mehr als Hunger, Gewalt, Terror und Elend", findet Andi Fießer.

"Nehmen wird das Beispiel Sudan.
Wegen der politischen Verhältnisse hatte ich große Bedenken, wie wir uns durchschlagen würden", erklärt Martin Hagenbeck. "Doch dann lief alles völlig problemlos. Die Sorgen waren völlig unbegründet." Im Mittelpunkt der Abenteuer durch den "Kontinent der vielen Gesichter" stehen die bereichernden Begegnungen am Wegesrand", formuliert er Andi Fießer, der sich gerne an Anthony erinnert. Der Mechaniker aus Harare (Simbabwe) hatte leicht angetrunken versprochen, den "stotternden Micra" wieder flottzukriegen. Andernfalls werde er den Wagen höchstpersönlich bis Kapstadt schieben, lacht Andi.


Jeder will helfen


Diese Hilfsbereitschaft sei typisch: "Jedesmal, wenn wir mit geöffneter Motorhaube irgendwo am Straßenrand standen, hielt ein Brummifahrer an, um seine Hilfe anzubieten." Ohne eine Gegenleistung zu fordern.
Aber manchmal braucht man auch Glück. So wie bei der Ausreise aus Mosambik, wo der Zollbeamte zum zweiten Mal die Einreise beglaubigte. Hier half ein deutsch sprechender Einheimischer, der ein paar Jahre in der DDR gelebt hatte. Und während die einen gegen Formalitäten kämpften, hatte Thomas Spaß mit Telefonkarten-Händlern, erinnert sich Andi.


Grüner als gedacht


Er schwärmt von atemberaubenden Landschaften, etwa dem Hochgebirge in Äthiopien, den kleinen Pyramiden oder dem Plateau am Malawi-See, wo sich Affen an kleinen Wasserfällen direkt neben der serpentinen artigen Straße tummelten. "Afrika ist viel grüner als man denkt", erinnert sich Andi, dem dabei Mdokera einfällt. Ihm hat er versprochen, aller Welt von seinem Campingplatz, seinen Mango- und Papayabäumen, dem Tamarindenbaum und den Maisfeldern zu erzählen.

Die Gäste dürfen auch teilhaben an der Safari durch den Amboseli-Nationalpark in Tansania, wo bereits außerhalb des Parks viele Giraffen den Weg der Afrika-Abenteurer kreuzten. Ein Wasserbüffel zeigte sich an den Kleinwagen ebenso interessiert wie wohlgenährte Zebras und diverseste Antilopenarten.

"Aus der Ferne konnten wir eine kräftige Löwendame ausmachen und auf dem Rückweg saß ein großer Greifvogel mitten auf der Piste", schwärmt Andi, der mit seinen Kumpels vom "Observation Hill" aus, dem Dach des Nationalparks aus, Nilpferde und Elefantenfamilien beobachtet hat.

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