Weißenohe
Gemeinderat

Weißenohe: Barrierefreiheit und Wlan sollen ins Förderprogramm

Statt der Chorakademie sollen jetzt der barrierefreie Ausbau öffentlicher Bereiche ins Förderprogramm aufgenommen werden.
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Einer der Plätze, für den Barrierefreiheit in Frage kommt: die Kirche mit dem Kloster, das zur Chorakademie werden soll, links auf dem Fotos die Gaststätte der Weißenoher Brauerei und rechts geht es in den Biergarten.  Foto: Petra Malbrich
Einer der Plätze, für den Barrierefreiheit in Frage kommt: die Kirche mit dem Kloster, das zur Chorakademie werden soll, links auf dem Fotos die Gaststätte der Weißenoher Brauerei und rechts geht es in den Biergarten. Foto: Petra Malbrich
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Das Projekt Chorakademie sollte als Bewerbung für das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) angemeldet werden. "Das wäre chancenlos", teilte Bürgermeister Rudolf Braun (WGA) nun mit. Auch die Alternative nur Teilbereiche anzumelden, würde nicht gelingen, weshalb nun eine andere Projekt Möglichkeit verfolgt werde: "Der barrierefreie Ausbau im öffentlichen Bereich."


Absenken

Gehsteige abzusenken oder rollstuhlgerechte Zugänge zum Gehsteig zu schaffen, würde darunter fallen. 250 000 Euro Investitionskosten, davon würden 90 Prozent gefördert, ist der Rahmen, den Weißenohe erhält und anmelden kann. Da bereits das Rathaus mit Umfeld und die Turnhalle barrierefrei saniert wurden, wollte man diese nun für weitere Teile und Plätze in Weißenohe in Betracht ziehen.
Daniel Trübenbach (FWG) hatte Bedenken, es könne zur Flickschusterei werden, wenn kleine Ecken so angegangen würden, zusätzlich der Kanalarbeiten, vor allem, wenn dann die Anlieger beteiligt werden müssten. Dass Barrierefreiheit in Weißenohe ohnehin nicht durchgängig machbar sei, fügte Norbert Sulzbacher (WGd.AN) an, man das Geld aber auch nicht zurückgeben wolle. Da zwischen der Bewerbungsfrist und der Antragsstellung noch einige Monate Zeit seien, beschloss der Rat, "Barrierefreiheit im öffentlichen Raum" für das KIP anzumelden und nach einer Ortsbegehung geeignete Plätze in Weißenohe zu finden.
Ein weiteres neues Förderprogramm ist die Initiative Bayern Wlan. Kostenfreie Hotspots sollen eingerichtet werden. Gemeinden, die sich dafür anmelden, erhalten die Erstausstattung für zwei Hotspots vom Staat, müssen aber die monatlichen Kosten nach Unterzeichnung eines Rahmenvertrags übernehmen. Wie hoch, ist noch unbekannt, Braun vermutet zwischen 28 und 52 Euro pro Hotspot. Ideen, wo diese zwei Hotspots zum kostenlosen Wlan eingerichtet werden könnten, hat der Bürgermeister auch. Bei der Feuerwehr in Dorfhaus, beim Rathaus oder im Bereich der Gaststätte, schlägt Braun vor allem unter dem Hintergrund des Tourismus vor. Einstimmig wurde Interesse bekundet.

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