Pretzfeld
Musik

Weihnachtszauber in Pretzfeld

In der Pfarrkiche St. Kilian zeigen die Ensembles, was ihnen zum großen Christenfest einfällt. Auch der Nikolaus gibt sich die die Ehre.
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Der Posaunenchor aus Wannbach war einer der Gruppen, die das Publikum auf Weihnachten einstimmte.  Fotos: Wilfried Roppelt
Der Posaunenchor aus Wannbach war einer der Gruppen, die das Publikum auf Weihnachten einstimmte. Fotos: Wilfried Roppelt
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So richtig winterlich war es nicht, der Weihnachtsstimmung tat das aber keinen Abbruch. Die letzte Hoffnung auf Schnee hatte der Wetterbericht schon zuvor begraben, was jedoch die auftretenden Akteure nicht davon abhielt, ihr Bestes zu geben.
Am Samstag zeigten das Jugendblasorchester und die Musikkapelle des Musikvereins Pretzfeld mit Californiea Dreamin (Gerald Sebesky) oder Winter Wonderland (Heinz Briegel) unter der Leitung von Wojciech Grabietz, dass die vielen Probe nicht umsonst gewesen sind. Das Publikum honorierte das Gehörte deshalb auch mit viel Applaus.


Bis auf den letzten Platz besetzt

So ganz konnten sie die innere Anspannung nicht verbergen, als die Kinder des Schulchors der Walter-Schottky-Grundschule Pretzfeld zusammen mit den beiden Bläserklassen unter Leitung von Edmund Rolle Lieder in der Pfarrkiche St. Kilian vortrugen.


Liedvorträge, das Krippenspiel und die Darbietung "Die Geschichte vom ersten Weihnachtsgeschenk" rundeten den mit viel Applaus bedachten Schulauftritt ab. So war der Nikolaus, der im richtigen Leben Otto Stenglein heißt, wieder gut beraten, den besonders großen Sack mit Geschenken in die bis auf den letzten Platz besetzte Kirche zu bringen. Zur allgemeinen Überraschung waren in diesem Jahr aber derart viele Kinder gekommen, dass selbst der große Sack nicht für alle ausreichte. Deshalb versprach der Nikolaus, im nächsten Jahr besser zu kalkulieren.


Hüte, Taschen und Westen

Mit großem Unterhaltungswert beendete die Singgemeinschaft Pretzfeld unter der Leitung von Chordirektor Udo Reinhart in Zusammenwirken mit dem Posaunenchor Wannbach (Leitung: Kathrin Wölfel und Frank Kohlmann) den zweiten Adventssonntag.

Da mussten die Verkäuferinnen in den weihnachtlich geschmückten Buden im Pfarrhof und im Pfarrheim schon etwas auf ihre Kunden warten, um die Bastelsachen, Hüte, Taschen, Westen und vieles mehr an die Familien bringen zu können.

Denn alle Auftritte in der gut besuchten Kirche St. Kilian zogen die begeisterten Zuhörer erst einmal in ihren Bann. Erst dann waren auch Glühwein, heißer Hugo oder Bratwürste gefragt, die dem Weihnachtsmarkt zusätzlich noch die richtige Duftnote verliehen. "Gerade darauf freuen wir uns jedes Jahr, wenn wir uns damit von innen heraus aufwärmen können. Da darf zu Hause sogar einmal die Küche kalt bleiben", so eine Besucherin mit ihren Kindern. Auch in diesem Jahr zeigte es sich wieder, dass rundum jeder Besucher auf seine Kosten gekommen ist. Selbst dann, wenn Schnee und noch mehr Anbieter mit Buden im Freien dem idyllisch gelegenen Weihnachtsmarkt noch etwas besser gestanden hätten.

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