Kirchehrenbach
Event

Vier Künstler und Genießer planen Großes

Mit viel Beharrlichkeit haben Eberhard Hofmann, Helmut Pfefferle, Volker Hahn und Georg Hötzelein "Kunst & Genuss" in etwas Besonders verwandelt.
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Eberhard Hofmann, Helmut Pfefferle, Volker Hahn und Georg Hötzelein (v. l.) verbinden Kunst, Musik und fränkische Lebensart.  Foto: Franz Galster
Eberhard Hofmann, Helmut Pfefferle, Volker Hahn und Georg Hötzelein (v. l.) verbinden Kunst, Musik und fränkische Lebensart. Foto: Franz Galster
Eine schöne Überraschung bereitete der Maler, Illustrator und Grafik-Designer Volker Hahn aus Nürnberg nun dem ehemaligen Leiter des Arbeitskreises "Volksmusik" im Fränkisch-Schweiz-Verein, Eberhard Hofmann. Begleitet vom Vorsitzenden des Tourismusverein "Rund ums Walberla", Helmut Pfefferle und seinem Stellvertreter Georg Hötzelein, überreichte Hahn eine Skulptur, die die Leidenschaft von Hofmann, ausdrucksvoll spiegelt: Es geht um die Volksmusik.

Hahn selbst hat die Figur aus Ton und Zement geschaffen. Der Akkordeonspieler und die fränkische Kleidungsansätze vermitteln einen klaren Bezug zur Region der Fränkischen Schweiz. Die Figur ist Ausdruck und Dank für eine jahrelange intensive Zusammenarbeit, bei der Organisation von "Kunst und Genuss".

Hofmann organisierte die Musikgruppen für die Vernissagen in den zehn "Kunststationen". Aus Altersgründen hat er sich mittlerweile zurückgezogen.
Volker Hahn bezeichnete es als eine glückliche Fügung, wie sich hier Kunst, Musik und Organisation verbunden haben zu einer langen Erfolgsgeschichte. Hahn und Hofmann hatten sich 2003 kennengelernt. Hahn brachte die Idee eines Liederbuches ins Gespräch. Mit Hofmann hatte er dafür den idealen Partner. 71 Lieder und 33 Illustrationen entstanden in einem Band.


Eine breite Basis

Eher zufällig fragte später einmal Heidi Derbfuss vom Gasthaus zum Schloss in Kunreuth, ob Hahn nicht eine Kunstausstellung im Haus machen könnte.
Dazu gestoßen sind damals Ernst Jürgen Dahlmann in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Tourismusvereins "Rund ums Walberla" und sein Stellvertreter Fritz Sponsel aus Kirchehrenbach. Im Gasthof Sponsel fand dann auch die erste Ausstellung statt. Damit hatten sich die entscheidenden Akteure gefunden, die das Unterfangen "Kunst und Genuss" inzwischen zun einem Selbstläufer werden ließen. Ernst Jürgen Dahlmann drängte darauf, "Kunst und Genuss" auf eine breitere Basis zu stellen.

Dazu boten sich die Gaststätten im Gebiet des Tourismusverein "Rund ums Walberla" in besonderem Maße an. Die Inhaber zeigten sich durchwegs sehr aufgeschlossen für die Idee.


Sorgen um die Musik

In gemütlicher Runde ließ man jetzt die Geschichte Revue passieren. "Erst die Volksmusik macht die Vernissagen so wertvoll", glaubt Helmut Pfefferle. "Die Fügung hätte nicht besser sein können, echte Volksmusik und Kunst sind keine Gegensätze", stellt Hahn fest.

Eberhard Hofmann schafft es immer wieder, die geeignete Musik zu den Vernissagen aus der Fränkischen Schweiz zu besorgen. Heute macht er sich Sorgen zur Stellung der Volksmusik in der Gesellschaft. Er vermisst unter anderem bei den Verantwortlichen des Landkreises eine stärkere Förderung echter Volksmusik. Für die nächste Runde von "Kunst & Genuss", die vom 16. September bis 14. Oktober geht, hat er seine Gruppen aber bereits gefunden.

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