Für Emmo Lochner (14), Julian Woiton (15), Florian Debudey (16) und Dominik Roth (17) war es vielleicht ja wirklich der Beginn einer erfolgreichen musikalischen Karriere. Denn wie die vier Nachwuchsmusiker in einer Pressemitteilung schreiben, haben sie sie als Posaunenquartett des Musikvereins Forchheim-Buckenhofen den 2. Platz beim Landesentscheid des Kammermusikwettbewerbs belegt.

"Die Vier von der Staustufe", so nennen sich die jungen Musiker mit einem kleinen Augenzwinkern. "Der Name kommt vom Musikheim", erklären sie den Hintergrund des auf den ersten Blick ungewöhnlichen Namens. Das Vereinsheim steht in Forchheim-Buckenhofen, direkt neben dem Sportplatz an der Staustufe. Dort haben sich die vier jungen Musiker in den vergangenen Wochen und Monaten regelmäßig getroffen, um sich intensiv auch auf den Kammermusikwettbewerbs vorzubereiten. Angeleitet worden sind sie dabei von Musiklehrer Christoph Müller und Dirigent Andreas Bauer.

Der Kammermusikwettbewerb wird vom Bayerischen Blasmusikverband ausgerichtet. Nachwuchsmusikern soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen und sich mit Gleichaltrigen zu messen. Aber auch die Begegnung mit anderen Musikern spielt bei den Wettbewerben eine wichtige Rolle. Insbesondere auch deshalb, weil Gruppen aus dem Spielmannswesen und der bläserischen Volksmusik daran teilnehmen.

Der Landesentscheid war nun der Schlusspunkt einer ganzen Wettbewerbsreihe. Denn zuvor hatten sich die "Vier von der Staustufe" sich bereits auf Kreis- und Verbandsebene behaupten müssen.