Oberzaunsbach
Verkehr

Unterzaunsbach hat jetzt keine Brücke mehr

Die in die Jahre gekommene Brücke über die Trubach in Unterzaunsbach ist Geschichte. Der neue Übergang soll bis Ende des Jahres stehen.
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Ein Bagger hat die Brücke über die Trubach abgerissen. Fotos: Galster
Ein Bagger hat die Brücke über die Trubach abgerissen. Fotos: Galster
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Das seit einiger Zeit angekündigte Brückenbauprojekt über der Trubach in Unterzaunsbach wird jetzt Realität. Schweres Gerät hat eine Firma aus Pegnitz für die Abbrucharbeiten anfahren lassen.

Die Brücke befand sich sich in einem sehr maroden Zustand und entsprach auch in ihrer Breite nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen.

Zunächst kappten die Arbeiter die Versorgungsleitungen. Drei Straßenlaternen haben sie zudem vorübergehend entfernt. Zusätzlich entstand wenige Meter oberhalb am Fluss eine Fußgängerbrücke. Deshalb müssen die Fußgänger auch kaum Einschränkungen ihrer Mobilität im Kauf nehmen. Auch die Kinder werden pünktlich zur Schule kommen.

Hält der Zeitplan?

Für den Straßenverkehr ist allerdings die Staatsstraße FO 6 nach Oberzaunsbach unterbrochen. Um auf die angrenzende Staatsstraße nach Egloffstein oder Pretzfeld zu kommen, müssen Bewohner bis auf Weiteres mit einigen Kilometern Umweg rechnen.

Der zuständige Polier Hans Josef Nöttling tat sich derweil etwas schwer, als es um den Termin der Fertigstellung ging. Eigentlich sollen die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Dabei ist laut Nöttling allerdings nicht berücksichtigt worden, dass die Versorgungsleitungen neu verlegt werden müssen.

Dafür müssen Leerrohre durch die Trubach gelegt werden. Anschließend ziehen Fachfirmen die Leitungen für Wasser, Strom oder auch das Telefon durch die Rohre.

Dieter Els, Leiter des zuständigen Tiefbauamtes am Landratsamt Forchheim, bestätigte, dass die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen. Allerdings könnten witterungsbedingte Einflüsse den Zeitplan durcheinanderbringen.

Insgesamt sind für die Baumaßnahme rund 610.000 Euro vorgesehen. Die Regierung von Oberfranken fördert die Maßnahme mit 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Insgesamt wird das Bauwerk 11 Meter breit sein. Dies beinhaltet die 6,50 Meter breite Fahrbahn, je 1,50 Meter Gehweg auf beiden Seite und jeweils einen zusätzlichen Sicherheitsstreifen.


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