Weißenohe
Chorakademie

Uni Erlangen prüft mögliche Mitnutzung des Weißenoher Klosters

Der Fränkische Sängerbund möchte im ehemaligen Benediktinerkloster Weißenohe eine Chorakademie einrichten. Die Regierung von Oberfranken fordert, nach Partnern Ausschau zu halten, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu sichern. Die Universität Erlangen könnte so ein Partner sein.
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Joachim Hornegger (am Geländer Mitte) zeigte sich angetan von den Räumlichkeiten des Klostergebäudes. Foto: privat
Joachim Hornegger (am Geländer Mitte) zeigte sich angetan von den Räumlichkeiten des Klostergebäudes. Foto: privat
Hoher Besuch in der kleinsten Gemeinde des Landkreises Forchheim: Auf Einladung von Eduard Nöth, Vorsitzender des Fördervereins "Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im ehemaligen Benediktinerkloster Weißenohe", besuchte der neue Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Joachim Hornegger, das ehemalige Kloster Weißenohe.

An der Besichtigung und dem anschließenden Gespräch, in dem eine mögliche Mitnutzung des Klostergebäudes durch die Universität ausgelotet wurde, nahmen teil: Der Alt-Oberbürgermeister der Stadt Erlangen Siegfried Balleis (CSU), der den Kontakt zur Uni-Leitung herstellte, der Bürgermeister von Weißenohe Rudi Braun (FW), der Geschäftsführer der "Chorakademie gGmbH" Herbert Meier, die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Alfons Trautner und Herbert Faber sowie der Forchheimer Landrat Hermann Ulm (CSU).

Professor Hornegger, der in
Wiesenthau aufwuchs und in Effeltrich wohnt, zeigte sich sehr angetan von der barocken Strahlkraft des ehemaligen Benediktiner-Klosters und den Räumlichkeiten. Er könnte sich durchaus eine Mitbelegung dieses ehemaligen Klosters vorstellen. Für den Seminarbetrieb, aber auch für Veranstaltungen der Universitätsleitung sei die vorhandene Raumkapazität, die noch durch einen Bettenanbau von bis zu 65 Übernachtungsmöglichkeiten ergänzt wird, durchaus geeignet. Nach den Worten des Vorsitzenden Eduard Nöth und des Geschäftsführers Herbert Meier wäre die temporäre Mitnutzung des Klostergebäudes durch die Universität Erlangen eine ideale und wünschenswerte Ergänzung für die geplante Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes.

Der Forderung der Regierung, nach geeigneten Partnern Ausschau zu halten, die das Gebäude auslasten und somit den wirtschaftlichen Betrieb sichern, könnte somit Rechnung getragen werden. Hornegger sicherte zu, das Angebot zu prüfen und in Bälde Stellung zu beziehen. Landrat Ulm, der Hornegger aus seiner Dozenten-Tätigkeit in Erlangen bestens kennt, würde es sehr begrüßen, wenn sich durch eine Kooperation mit Weißenohe die Universität Erlangen in die Fläche begäbe und somit den ländlichen Raum stärken würde.

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