Forchheim

Trachtler tanzen auf der Insel

Der Nachwuchs des Trachtengauverbandes Oberfranken zeltete in Forchheim zwischen Regnitz und Kanal. Auf der Schleusen-Insel wurde getanzt und gelacht.
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Gute Laune im Gaujugend-Camp: Die Jugendlichen verabschieden sich tanzend aus dem Zeltlager. Fotos: Selina Jörgensen
Gute Laune im Gaujugend-Camp: Die Jugendlichen verabschieden sich tanzend aus dem Zeltlager. Fotos: Selina Jörgensen
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Die fleißigen Helfer begannen bereits am Freitag mit dem Aufbau. Ab Samstag fanden sich dann 42 Kinder aus sechs Trachtenvereinen Oberfrankens auf dem Zeltplatz ein: Auf der Schleuseninsel, eingeschlossen zwischen Rhein-Main-Donau-Kanal und einem Seitenarm der Regnitz, fand das 36. Jugend-Zeltlager des Trachtengauverbandes Oberfranken statt. Die Teilnehmer im Alter von 2 bis 27 Jahren kamen aus Lichtenfels, Buchenbühl, Nürnberg, Pegnitz, Mistelgau und Muggendorf.


Begeisterung fürs Königsbad

Eröffnet wurde das Zeltlager mit einem Feld-Gottesdienst, der von Pfarrer Klaus Weigand gehalten wurde, und mit einer Nachtwanderung.
Unter der Organisation von Gaujugendleiterin Yvonne Schneider unternahmen die Betreuer mit den Kindern in den nächsten Tagen Ausflüge in den Wildtierpark Hundshaupten und ins Forchheimer Königsbad, das bei den jungen Trachtlern Begeisterungsstürme hervorrief.

Auch das Spiel ohne Grenzen sorgte für gute Laune auf dem Lagerplatz. Getreu dem Motto "Olympia in Forchheim" stellten die Kinder Rekorde im Pyramidenstapeln und im Torwandschießen mit Wasserbällen auf. Nach einem Fußballspiel am Mittwoch hatten die Kinder und Jugendlichen noch Energie für den Tanzabend übrig.
Die 14-jährige Annika Haas erzählte, dass nicht nur das traditionell Fränkische eine Rolle gespielt habe, sondern auch die Disko-Stimmung: "Wir haben zu Gangnam Style getanzt."

Ein Lagerzirkus am Freitagabend war der Abschluss des Jugendcamps. Für die Eltern der Kinder, die zu Besuch auf die Schleuseninsel kamen, haben die jungen Trachtler einen Wochenrückblick in Form einer Pantomime getanzt und nachgespielt. Dabei wurde deutlich, wie viel Spaß alle Beteiligten während der Fahrt hatten. Campleiterin Yvonne Schneider betonte, dass solche gemeinsamen Aktionen die Kinder zusammenschweißen: "Hier entstehen tolle Freundschaften unter den Kindern. Sie verabreden sich schon für die nächste Jugendfreizeit im September."

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