Gößweinstein
Musik

Tolles Konzert in der Gößweinsteiner Basilika

In der Basilika harmonisieren die fünf Blechbläser von Culma Brass prächtig mit Regionalkantor Georg Schäffner an der Orgel. Der Erlös kommt dem Gößweinsteiner Wallfahrtsmuseum zugute.
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Die fünf Musiker von Culma Brass spielten gemeinsam mit Regionalkantor Georg Schäffner in der Gößweinsteiner Basilika. Foto: Thomas Weichert
Die fünf Musiker von Culma Brass spielten gemeinsam mit Regionalkantor Georg Schäffner in der Gößweinsteiner Basilika. Foto: Thomas Weichert
Es war wieder einmal ein wirklich grandioses Konzert, über das sich die rund 300 Besucher in der Gößweinsteiner Basilika freuen durften.
Die Rede ist vom Pfingstkonzert des Kuratoriums zur Förderung von Kunst und Kultur im Forchheimer Land: Sie hatten für das Konzert das ausgezeichnete Blechbläserensemble Culma Brass und Regionalkantor Georg Schäffner an der einzigartigen Kirchenorgel für das Konzert gewinnen können.

Die gesamten Einnahmen des Benefizkonzerts kommen dem Wallfahrtsmuseum Gößweinstein; dies erklärte Kuratoriumschef Anton Eckert bei der Begrüßung den Gästen. Er dankte vor allem dem Hausherrn der Basilika, Pater Flavian Michali, dafür, wieder in der Basilika konzertieren zu dürfen. Mit dem feierlichen Einzug nach Richard Strauß für das Bläserquintett und dem Organisten begann das Konzert zunächst mit leisen Tönen.


Zu den besten Ensembles

Diese steigerten sich dann bei der Feuerwehrsmusik von Georg Friedrich Händel. Im weiteren Verlauf des Konzerts spielten die Musiker Stücke von Johann Sebastian Bach, Johann Gottfried Walther, Antony Holborn, Ralph Driffil, Sigfried Karg-Elert und Theodore Dubios sowie Spirituals nach der Bearbeitung von Roger Harvey, Dieter Wendel und Schäffner selbst. Bemerkenswert war die Aufführun der Spirituals, die in einem dem Jazz ähnlichen Stil arrangiert waren. So konnte Schäffner auch eindrucksvoll zeigen, das man einer altehrwürdigen Kirchenorgel sogar moderne Jazzklänge entlocken kann.

Culma Brass, das sind die Musiker Norbert Lodes, Leszek Waskowski, Ruthard Göpfert, Harald Streit und Wolfgang Kleinlein, gehört mit einigem Recht seit seiner Gründung im Jahre 1985 zu den führenden Blechbläserensembles in Franken.
Das Konzert endete mit Standing Ovations der Zuhörer und der Forderung nach einer Zugabe die natürlich erfüllt wurde.
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