Streitberg

Streitbergs Bad wird aufgehübscht

Die Umkleiden, für die das Streitberger Bad bekannt ist, bekommen "Zuwachs".
Artikel drucken Artikel einbetten
In Streiberg werden derzeit die neuen Umkleidekabinen gezimmert.  Fotos: Paul Pöhlmann
In Streiberg werden derzeit die neuen Umkleidekabinen gezimmert. Fotos: Paul Pöhlmann
+1 Bild
Das Wiesenttaler Freibad in Streitberg erfreut sich bleibender Beliebtheit. Das zeigten die ersten warmen Badetage dieses Sommers in der vergangenen Woche.

Das Ambiente für das Familienschwimmbad in herrlicher Lage am Fuße der Ruine Neideck wird geprägt von den Holzkabinen entlang der weiträumigen Liegeflächen. Eine Streitberger Zimmerei arbeitet zur Zeit mit Nachdruck an der Fertigstellung dieser rund zwei Quadratmeter großen Umkleiden. Das Bad verfügt dann über 40 neue Einzelkabinen aus Fichtenholz, einen größeren Mutter-Kind-Raum und einen Technikbereich.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 20 000 Euro. Etwa die Hälfte der Kosten steuert der Förderverein unter seinem Vorsitzenden,Joachim Gebhardt als Zuschuss bei.


Da das Nostalgiebad aus den Anfängen der 1930er Jahre mittlerweile als Baudenkmal eingestuft ist, erhofft sich Wiesenttals Bürgermeister Helmut Taut auch einen Zuschuss von der Oberfrankenstiftung. Das rund 1000 Kubikmeter fassende Schwimmbecken wird aus dem nahen Tiefbrunnen der Trinkwasserversorgung des Markts Wiesenttal gespeist. Die Aufwärmung des frischen Quellwassers erfolgt durch Sonnenenergie.

Badaufsicht Günther Arnold macht erneut darauf aufmerksam, dass für die Kabinen die Übernahme von Patenschaften zu je 350 Euro als Finanzierungshilfe für den Förderverein willkommen sind.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren