Forchheim
Streik

Streikende Erzieher ziehen vom Streckerplatz zum Rathaus

Der Streik der Erzieher geht am Montag auch im Raum Forchheim weiter. "Arbeit mit Menschen muss besser honoriert werden" - unter dieser Schlagzeile steht eine Kundgebung, zu der die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufruft.
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Vor einer Woche machten die Erzieherinnen bereits vor dem Forchheimer Rathaus auf ihre Situation aufmerksam. Foto: Josef Hofbauer
Vor einer Woche machten die Erzieherinnen bereits vor dem Forchheimer Rathaus auf ihre Situation aufmerksam. Foto: Josef Hofbauer
Um der Forderung nach Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst Nachdruck zu verleihen, startet um 16.30 Uhr eine Demonstration am Streckerplatz (Grünfläche). Sie führt zum Platz vor dem Rathaus, wo um 17 Uhr die Kundgebung stattfindet.

Die Streikkundgebung wird am frühen Abend durchgeführt, damit laut Verdi auch die nicht streikfähigen Einrichtungen und Eltern teilnehmen können. Im derzeitigen Streik kämpfen die städtischen Angestellten für eine Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst. Bei den Städten, Gemeinden und Landkreisen sind laut Gewerkschaft aber nur ein Drittel der Betroffenen beschäftigt.

Die anderen zwei Drittel sind bei freien Trägern, Wohlfahrtsverbänden oder bei den Kirchen beschäftigt. Vom Ausgang dieser Tarifauseinandersetzung hänge auch deren künftige Bezahlung ab. Die meisten von ihnen können sich nicht am Streik beteiligen, weil sie andere Tarifverträge oder arbeitsvertragliche Regelungen haben.

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