Es war das erste Sommerfest im Königsbad. Zum Gelingen der Premiere trugen der Forchheimer Schwimmsportverein (SSV) bei, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die Wasserwacht und der Deutsche Kinderschutzbund.Die veranstaltenden Vereine hatten sich Einiges einfallen lassen. So wurde beispielsweise ein Wettrutschen an der Königsrutsche durchgeführt. Es siegte Jaden, der in der Bestzeit von 19:91-Sekunden als Schnellster die Rutsche hinabglitt.

Bei verschiedenen Rettungsvorführungen der Hilfsorganisationen konnten sich Besucher von der Leistungsfähigkeit der Einsatzhelfer überzeugen. Theaterpädagoge Dirk Bayer folgte der Einladung des Kinderschutzbundes und gab den Kindern spielerisch Tipps für das richtige Verhalten bei Mobbing und sexueller Belästigung.

Beim Benefizschwimmen zugunsten der vier veranstaltenden Vereine erhielten 58 Teilnehmer eine Urkunde über ihre persönliche Schwimmstrecke. Insgesamt kamen hier 61.500 Meter zusammen. Die Topstrecke bei den Damen legte Bianka Bucklisch mit 6000 Metern zurück; bei den Herren schaffte Jochen Stiegler 5500 Meter. Im Vorfeld der Veranstaltung wurden 100 Firmen mit der Bitte angeschrieben, für das Benefizschwimmen zu spenden. Die Bereitschaft der Firmen sei sehr zurückhaltend gewesen, sagte Gerhard Rossa im Namen der Veranstalter.

Für den "guten Ton" sorgte die Liveband Beverage, die die Besucher von der kleinen Bühne an der Strandbar bestens unterhielt. Mit den Startkarten konnten sich die Kinder und Jugendlichen Stempel an den Infoständen der vier ausrichtenden Vereine abholen. Für eine vollständig gestempelte Karte gab es ein kostenloses Eis.

Rund 1000 Besucher erlebten die Premiere im Forchheimer Königsbad. Auf Grund der "klasse Atmosphäre" beschlossen die Vereine und Bäderchef Walter Mirschberger von der Stadt Forchheim im nächsten Jahr eine Neuauflage zu starten.