Hausen
Aktionstag

So schön und gegensätzlich sind die Gärten

Am "Tag der offenen Gartentür" waren in Hausen (Kreis Forchheim) zwei ganz unterschiedliche private Anwesen zu bestaunen. Sowohl Natur als auch Zier haben ihre Reize.
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Der Naturgarten von Peter Hofmann und Petra Niedermeyer ist geprägt von Gemüseanbau und Wildwuchs. Foto: Mathias Erlwein
Der Naturgarten von Peter Hofmann und Petra Niedermeyer ist geprägt von Gemüseanbau und Wildwuchs. Foto: Mathias Erlwein
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Es grünt und blüht. Viele Besucher waren am Sonntag zu Besuch in privaten Hausgärten. Der "Tag der offenen Gartentür" war ein richtiger Besuchermagnet, die kleinen individuellen Gartenparadiese erfuhren in ganz Oberfranken großen Zuspruch.

Im Landkreis Forchheim konnte man acht Gärten begutachten, zusätzlich öffnete auch der Kurgarten Egloffstein seine Türen. Er wurde mit Hilfe des Marktes Egloffstein von Bürgerinnen und Bürgern gestaltet. Auf den rund 5000 Quadratmetern fanden die Besucher Feucht- und Bienenwiesen.

Gleich zwei Gärten gab es in Hausen zu besichtigen. Hier wurde deutlich, wie man seinen Garten gestalten kann. Willi Ismaier hat sich seit seinem Rentnerdasein ganz auf seinen Garten konzentriert. Es ist ein reiner Ziergarten. Jeder Grashalm ist gleich hoch geschnitten, Goldfische tummeln sich in zwei Teichen mit glasklarem Wasser. Verschiedene Skulpturen - darunter auch ein Buddha - passen herrlich ins satte Grün und zu den blühenden Pflanzen. Ein Traum von einem Garten, perfekt gestaltet und bis ins Detail durchgeplant.

Das komplette Gegenstück ist nur wenige hundert Meter weiter zu finden. Das Ehepaar Peter Hofmann und Petra Niedermeyer zeigt zum ersten Mal seinen Garten. Es ist ein Naturgarten mit viel Wildwuchs und Artenvielfalt. Es sind sogar offene Sandflächen mit Pionierpflanzen vorhanden.

Peter Hofmann zeigt stolz das blaue Bergsandglöcken. Es ist mittlerweile selten geworden, liebt sandige nährstoffarme und sonnige Standorte. Etwa die Hälfte seines Gartens ist Nutzfläche mit Brombeerbüschen, Gemüse und Obstbäumen. Die Familie legt Wert auf heimische Pflanzen.

Das ist auch gut für die Tiere. Viele Vogelarten und auch schon mal Rebhühner und Hasen kommen in den Garten am Ortsrand von Hausen. Aber nicht nur das "Schauen" war für viele Anreiz, die offenen Gärten zu besuchen. Oft wurde auch das persönliche Gespräch gesucht, um ein paar Tipps aus den erfolgreichen Hobbygärtnern herauszulocken.

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