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Trailsdorf
Vereinsleben

Sie lassen's richtig krachen

Der Schützenverein Hubertus Trailsdorf wird seit einem Jahr von einer jungen Frau geführt. Im nächsten Jahr feiert der Verein sein 60-jähriges Bestehen
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Zum Auftakt der FT-Veranstaltung im Sportheim in Trailsdorf gab es einen Salut von den Böllerschützen.  Fotos: Matthias Hoch
Zum Auftakt der FT-Veranstaltung im Sportheim in Trailsdorf gab es einen Salut von den Böllerschützen. Fotos: Matthias Hoch
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Die Veranstaltung "Der FT bei uns" in Trailsdorf begann mit einem Knalleffekt. Genau gesagt waren es Salutschüsse der Böllerschützen, mit denen Moderator Josef Hofbauer zu der Veranstaltung im voll besetzten Sportheim des FC Wacker Trailsdorf empfangen wurde. Unter den über 100 Gästen waren Vertreter sämtlicher Ortsvereine; die "Heimatkapelle Trailsdorf" und der Gesangverein sorgten für musikalische Unterhaltung.
Wenn sie da sind, kann sie niemand überhören, die Böllerschützen des Schützenvereins Hubertus Trailsdorf, die es seit 2007 gibt. Wer mitmachen will, muss mindestens 21 Jahre alt sein und ein positives polizeiliches Führungszeugnis vorweisen können, erklärte Schützenmeister Robert Linz. "Menschen haben schon immer Lärm gemacht", erinnert Linz. Traditionell sollen die Böller böse Geister vertreiben und bedeuten ein gutes Vorzeichen.
"Wir bringen Glück für die Zukunft", finden die Böllerschützen, die es bei Hochzeiten, an Feiertagen und anlässlich von Jubiläen so richtig krachen lassen.

Akzeptanz dauert


Natürlich gibt es auch Kritiker, die den Lärm nicht wollen. "Das Verständnis ist noch nicht so da. Die Akzeptanz wird noch brauchen", so Linz. Doch er ist zuversichtlich, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird.
Seit einem Jahr wird der 112 Mitglieder zählende Schützenverein von einer jungen Frau geführt. Alle hören auf das Kommando von Monika Eismann, die in der ersten Mannschaft in der Gauliga schießt.Trainiert wird an acht Schießständen. Geschossen wird mit dem Luftgewehr und der Luftpistole. "Die Waffen werden sicher im Vereinsheim in verschlossenen Waffenschränken aufbewahrt", versichert die Vereinschefin.
Nächstes Jahr feiert der Verein sein 60-jähriges Bestehen. Mit Schnupperschießen und durch die Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde versuchen die Hubertus-Schützen neue Mitglieder zu gewinnen. Eine weitere Möglichkeit ist das beliebte Bürgerschießen, das in dieser Woche zu Ende geht. Letzter Schießtag für 2014 ist der heutige Donnerstag, 17. Juli. Geschossen wird im Schützenheim im Gasthaus Schwarzmann von 19 bis 21.30 Uhr. Die Siegerehrung ist für Sonntag, 20. Juli anberaumt.
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