Gößweinstein

Sänger suchen die Gemeinschaft

Beim Konzert in der Gößweinsteiner Basilika unterhalten vor allem Chorgemeinschaften das Publikum. Dies könnte ein Modell mit Zukunft sein.
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Der Ebermannstadter Chor bei seinem umjubelten Auftritt in der Gößweinsteiner Basilika.  Foto: Thomas Weichert
Der Ebermannstadter Chor bei seinem umjubelten Auftritt in der Gößweinsteiner Basilika. Foto: Thomas Weichert
Die rund 300 Sänger aus allen Chören der Sängergruppe Ebermannstadt gaben unter der Gesamtleitung von Kerstin Horz in der voll besetzten Basilika "Zur Heiligen Dreifaltigkeit" unter dem Motto "Laudato si - Gelobt seist du" am Sonntagnachmittag ein beeindruckendes geistliches Konzert mit Werken berühmter Komponisten von Wolfgang Amadeus Mozart bis Antonio Lotti.

Das Konzert dauerte fast zwei Stunden. Nach dem Schlusslied "Dona nobis pacem", das alle Chöre sangen, gab es lange anhaltenden Beifall des Publikums. Den Konzertauftakt bildete der Frankenchor mit dem "Ehret, preiset Gott" von Johann Jakob Schnell. Der Frankenchor besteht etwa aus 90 Sängern, die aus dem Frauenchor Ebermannstadt, dem Singverein Baiersdorf und den Chören der Gesangvereine Egloffstein und Mittelehrenbach gebildet werden.


In einem großen Chor vereint

Noch größer und stimmgewaltiger ist die Chorgemeinschaft Oberland, die Ludwig Ebenhack aus Geschwand dirigierte. In der Chorgemeinschaft Oberland sind die Männergesangvereine Gößweinstein, Thuisbrunn, Geschwand und Wichsenstein, die Singgruppen aus Bärnfels und des FSV Geschwand und der Kirchenchor St. Felicitas aus Untertrubbach in einem großen Chor vereint.

Einzeln traten die Chöre des Männergesangvereins Heiligenstadt, des Gesangvereins Burggrub, des Gesangvereins Cäcilia Lyra Weilersbach und der Männergesangverein Ebermannstadt mit seiner Gruppe "Mixed Generation" vor das große und dankbare Publikum. Man merkte jedoch fast allen Chören eine gewisse Überalterung der Chorsänger an. Diese Entwicklung lässt Chorgemeinschaften als Modell mit großer Zukunft erscheinen. Es mangelt vielen Chören schlicht an Nachwuchs.


500 Euro gespendet

Der Chef der Sängergruppe, der frühere Ebermannstadter Bürgermeister Fran-Josef Kraus, dankte am Ende allen Mitwirkenden seiner Sängergruppe für dieses "großartige Konzert".

Das Konzert kostete keinen Eintritt. Es kamen jedoch Spenden in Höhe von 500 Euro zusammen, die der Gößweinsteiner Gesangvereinschef Konrad Schrüfer bei der anschließenden Pfarrversammlung im Scheffel-Gasthof an Pfarrer Pater Flavian Michali zugunsten dem Erhalt der Basilika übergeben konnte.




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