Waischenfeld

Ritterfest auf Burg Waischenfeld

Beim neunten Ritterfest auf Burg Waischenfeld kamen alle Freunde des versunkenen Zeitalters auf ihre Kosten. Unter gleißender Sonne wurde gekämpft, gesungen und besonderer Schmuck hergestellt.
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Das Ritterturnier auf Burg Waischenfeld präsentierte die Facetten mittelalterlicher Kampf- und Handwerkstechniken. Fotos: Thomas Weichert
Das Ritterturnier auf Burg Waischenfeld präsentierte die Facetten mittelalterlicher Kampf- und Handwerkstechniken. Fotos: Thomas Weichert
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Viele Ritter, Edelleute und viel buntes Volk, Schaukämpfe, ein Ritterturnier und das Markttreiben mit Musik begeisterten am Wochenende bei hochsommerlichen Temperaturen tausende Besucher beim inzwischen neunten Ritterfest auf und um die Burg Waischenfeld.
Das erste Mal dabei war Dietra Hengelhaupt aus Zella-Mehlis in Thüringen. Sie beherrscht die alte Handwerkskunst des Brettchenwebens ebenso wie Sylvia Glatz aus Baiersdorf. Ihre Gruppe heißt "Die Fränkischen Armbruster".


"Sehr schön hier"

Hengelhaupt und Glatz webten Bänder, die als Gürtel, zur Verzierung der Kleidung oder als Trageriemen für Taschen verwendet werden können. "Der Markt ist schön groß, gut organisiert und gut besucht", sagte Dietra Hengelhaupt.

So sah das auch "Ulrich Walpot von Berneck", der im richtigen Leben Harald Dressler heißt und aus Naila kommt. "Es ist sehr schön hier.
Es sind nicht so viele Gruppen da, weshalb es keinen Stress gibt und alles familär ist", sagte Dressler über den Markt mit Ritterfest in Waischenfeld.
"Burgmani de Bernegge" nennt sich eine Mittelaltergruppe, die aus Bad Berneck im Fichtelgebirge kommt. "Castelan de Bernegge" alias Thomas Adam war mit Knappe Felix dabei. Im richtigen Leben sind die beiden Vater und Sohn. "Die schwarzen Wölfe", so nennt sich eine Gruppe aus Forchheim und Umgebung, die sich der mittelalterlichen Fechtkunst verschrieben hat. Jürgen Simaneck ist mit seiner gesamten Familie bei den "Schwarzen Wölfen" engagiert: "Meine Frau mag das Flair des Mittelalters. Mein Hobby ist dagegen das Fechten."

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