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Pinzberg
Engagement

Pinzberg rollt die Eisbahn aus

Die Wassersport- und Wanderfreunde bereiteten den Untergrund für das traditionelle Eisstockschießen.
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Foto: Franz Galster
Foto: Franz Galster
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Der Winter zeigt endlich, was er kann. Für die Pinzberger Wintersport- und Wanderfreunde unter der Regie von Arnold Zametzer das Signal, sich für die jährliche Meisterschaft im Eisstockschießen zu rüsten. Dazu fanden sich bei winterlichen Temperaturen etwa zwölf starke Männer ein, um die Bahn am Sportgelände aufzubauen.

Es galt zunächst einen 30 Meter langen und 7,50 Meter breiten Rahmen aus Kantholz anzulegen. Dieses Feld, auf dem zwei Eisbahnen letztlich Platz finden, legten sie sorgfältig mit einem schonenden Flies aus. Damit soll jede Beschädigung der dann folgenden Folie vermieden werden. Aus einem einzigen Stück bestehend, erfordert ihr Gewicht von 350 Kilogramm alle Männerkraft, um sie durch das Zauntor zum Feld zu transportieren. Nicht weniger Geschick war gefordert, sie sorgfältig auf dem Platz auszubringen. Anschließend hieß es noch Wasser Marsch durch die Freiwillige Feuerwehr Pinzberg vom Hydranten.

Entspannt sahen die Männer nach getaner Arbeit zu, wie sich das eben geschaffene Becken in wenigen Minuten 15 Zentimeter hoch mit Wasser füllte. Jetzt hoffen alle, dass sich für einige Tage starker, trockener Frost einstellt, damit sich eine stabile Eisfläche bildet. Davon hängt dann der Termin für das Eisstockschießen ab, auf die sich schon jetzt viele Freunde des Eisstockschießens freuen. Es bedeutet für die ganze Dorfgemeinschaft einen gesellschaftlichen Höhepunkt im Jahr.
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