Rüssenbach
Dorferneuerung

Nur das zweite Geländer für den Fischbach fehlt

Zufrieden zeigten sich die Mitglieder des Entwicklungs- und Bauausschusses bei einem Ortstermin in Rüssenbach mit den Arbeiten im Zuge der Dorferneuerung. Das Verfahren ist abgeschlossen. "Für Montag, 21. Dezember, ist die offizielle Abnahme angesetzt", erklärt Wolfgang Brendel, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft.
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Im Bereich von Brunnen und Backofen wurde auch auf der südlichen Seite (r.) ein Pflaster verlegt.  Foto: JH
Im Bereich von Brunnen und Backofen wurde auch auf der südlichen Seite (r.) ein Pflaster verlegt. Foto: JH
Bis zu diesem Datum sollen die Nachbesserungsarbeiten im Bereich der Pflasterung abgeschlossen sein. Brendel hatte Mängel bei der Verlegung des Pflasters festgestellt und moniert.
Komplett erneuert wurde die Straße auf der Südseite der Ortsdurchfahrt. Die Mauer entlang des Fischbaches wurde ausgebessert, zwischen Kirche und Backofen musste sie teilweise sogar komplett erneuert werden. Zwischen Backofen und der Bushaltestelle, wo die Mauer in einem besseren Zustand ist, mussten nur punktuell Bruchsteine ersetzt werden. Im oberen Teil erhielt die Bachmauer eine Abdeckung mit Betonplatten, im südlichen Teil gab man dem Grünstreifen den Vorzug.
Instandgesetzt wurden auch die Bach-Abgänge. Treppen sorgen dafür, dass die Rüssenbacher auch in Zukunft ihr Wasser für den Garten mit der Gießkanne aus dem Fischbach holen können. Allerdings gibt es nun zwei Treppen-Abgänge weniger als vorher. Was noch fehlt, ist ein Geländer. Auf dieser Absturz-Sicherung habe die Stadt Ebermannstadt bestanden, so Brendel.


Teurer als vorgesehen

Leider wurde der anvisierte Kostenrahmen von 180 000 Euro deutlich überschritten, bedauert Wolfgang Brendel. Als Grund dafür nennt er die vielen Kabel, die in der Straße vergraben waren. "Deshalb konnten wir keinen Bagger einsetzen. Die Handschachtungen haben die Arbeiten erheblich verteuert", erklärt Brendel. So liegen die Kosten der Gesamtmaßnahme nun bei rund 270 000 Euro, also rund ein Drittel über dem Kostenvoranschlag.
Die Direktion für Ländliche Entwicklung übernimmt davon 60 Prozent. Den Rest zahlt die Stadt, die 80 Prozent ihres Anteils auf die Anwohner umlegen will.
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