Die sechs Wochen alten Welpen toben durch die Gegend, purzeln übereinander, betteln winselnd um Aufmerksamkeit oder kuscheln sich an den Bauch ihrer Mutter Chikosi - ganze 13 sind es insgesamt. Züchter Silvio Böhmer ist stolz auf die frischgebackene Hundemama: "Normalerweise sind so zwischen vier bis zehn Welpen in einem Wurf", erklärt der 48-Jährige. "13 Welpen sind schon was Besonderes."

Und auch die Hunderasse selbst ist besonders: Die Welpen sind waschechte Rhodesian Ridgebacks. Ursprünglich kommt die Rasse aus Südafrika. Ihr auffälligstes Merkmal ist der "Ridge", ein Haarkamm auf dem Rücken der Tiere, der entgegen der normalen Wuchsrichtung wächst.

Bei den jungen Hunden ist vor allem die Aufzucht sehr wichtig. "Hunde, die nichts sehen und nichts kennenlernen, werden sehr ängstliche Tiere. Das kann auch gefährlich werden", erklärt Böhmer. "Die Prägephase geht bis in die 16. Woche. Alles, was die jungen Hunde bis dahin können, vergessen sie nicht mehr." Deswegen wohnen die Welpen mit ihrer Mutter in einer großen Außenanlage, die den Welpen viele verschiedene Eindrücke bietet: Eine Sandgrube mit Tunnel-Elementen zum Spielen, Kies, Pflastersteine und sogar eine mit einer Plastikplane überzogene Apparatur, die bei Berührung raschelt. In zwei bis drei Wochen sind die Welpen alt genug: Dann werden sie zu ihren neuen Familien gegeben.