Heroldsbach
Jubiläum

Heroldsbacher Musiker feiern ihren Verein

Mit vielen befreundeten Musikern und Vertretern des gesellschaftlichen Lebens feiert der Heroldsbacher Musikverein seinen 40. Geburtstag.
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Die Mitglieder des Heroldsbacher Musikvereins hatten allen Grund zum Feiern.  Fotos: Alexander Hitschfel
Die Mitglieder des Heroldsbacher Musikvereins hatten allen Grund zum Feiern. Fotos: Alexander Hitschfel
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Anlässlich seines 40. Geburtstages ließ es der Musikverein Heroldsbach so richtig krachen. Von Freitag bis Sonntag wurde im Festzelt in der Ortsmitte kräftig gefeiert. Optischer und akustischer Höhepunkt am Sonntag war der große Festzug durch die Straßen der Großgemeinde, an dem sich neben den über 20 Musikkapellen auch zahlreiche Vereine und Verbände der Gemeinde beteiligten.

So ein beeindruckendes Bild sieht auch Bundestagsabgeordneter Thomas Silberhorn (CSU) wohl nur selten. Prompt zückte er sein Handy, um diesen außergewöhnlichen Moment für die Ewigkeit festzuhalten.


Über 20 Kapellen

Im Rahmen der Geburtstagfeier wurde auch gleichzeitig das Kreismusikfest des Nordbayerischen Musikbunds im Kreisverband Forchheim begangen. Höhepunkt dieser "Doppel-Veranstaltung" war der große Gemeinschaftschor mit über 500 Musikern aus über 20 Kapellen aus Stadt und Landkreis Forchheim, aber auch aus den benachbarten Landkreisen.

Bernhard Schleicher, Dirigent des Musikvereins Heroldsbach, hatte die Ehre und gleichzeitig das Vergnügen, das Mega-Orchester zu dirigieren und erhielt dabei Unterstützung von Landrat Hermann Ulm (CSU), der den Taktstock übernahm und die Bayernhymne dirigierte. Georg Schirner, Kreisvorsitzender des Nordbayrischen Musikbundes im Kreisverband Forchheim, gab das Startzeichen zum Musikantengruß, bei dem die über 500 Musikantinnen und Musikanten ihre Instrumente als Zeichen der Ehrerbietung und als Geburtstagsgruß für den Heroldsbacher Musikverein gen Himmel reckten.

Rechtzeitig für den großen Festumzug am Sonntag war dann auch das Wetter prächtig. Entlang der Zugstrecke versammelten sich mehrere Hundert Zuschauer, die sich dieses imposante Bild nicht entgehen lassen wollten. Der Festausschuss des Musikvereins Heroldsbach mit der Vorsitzenden Diana Werner an der Spitze hatte alles dafür getan, um das Kreismusikfest mit Geburtstagsfeier zu einem rauschenden Fest werden zu lassen. Selbst an die vielen kleinen rotweißen Papierfähnchen, die unter den Besuchern entlang der Strecke verteilt wurden und mit denen die Heroldsbacher den Akteuren im Zug zujubeln sollten, hatte man gedacht.


1000 Akteure

Doch wie jubelt man nun einem solchen Zug zu? Einer älteren Heroldsbacherin rutschte versehentlich ein lautes "Hellau" heraus, welches prompt einen Rüffel ihres Ehemannes nach sich zog.
Die über 1000 Akteure wurden begeistert beklatscht. Der Festzug zog sich ausgehend vom Dorfplatz, Richtung Poppendorf, drehte auf Höhe des Ortsschildes schlängelte sich dann wieder zurück durch die Hauptstraße Richtung aufgebautes Festzelt am Festplatz, wo dann das Fest mit Unterhaltungsmusik ausklang. Bereits am Sonntagmorgen fand im aufgebauten Zelt ein festlicher Gottesdienst statt. Der Samstagnachmittag stand ganz im Zeichen der Familien. Bei einem Familiennachmittag konnten die Kinder und Jugendlichen an verschiedenen kniffligen Spielstationen ihre Fähig- und Fertigkeiten unter Beweis stellen.

Dort galt es Instrumente zu ertasten, Töne den Instrumenten zuzuordnen oder auch Instrumenten-Puzzle-Teilchen zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzufügen. Besonders beliebt waren bei den Kindern die Airbrush-Tattoos, bei denen man sich Noten- oder Bassschlüssel oder andere Motive auf Arme und Beine tätowieren lassen konnte. Besonders beliebt auch das Emblem des Jubelvereins selbst, das dutzendfach auf die Oberarme der Mitglieder tätowiert wurde.

Eigentlich war geplant gewesen, die Spielstationen im Außenbereich anzusiedeln, doch das durchwachsene Wetter machte den Veranstaltern den berühmten Strich durch die Rechnung und so wurde die geplante Outdoor-Veranstaltung kurzerhand ins Festzelt verlegt.


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