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Forchheim
Stadtentwicklung

Marktplatz in Forchheim: In diesem Haus könnte ein Café entstehen

Im Haus Marktplatz 13 könnte ein Café entstehen. Voraussetzung des Bauherren: Dass Gebäude müsste zum Platz hin geöffnet werden. "Eine Öffnung ist nicht altstadtgerecht", meinte Bauamtschef Gerhard Zedler.
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Das Haus Nummer 13, vom Marktplatz aus gesehen. Hier könnte ein Café entstehen.  Foto: Ekkehard Roepert
Das Haus Nummer 13, vom Marktplatz aus gesehen. Hier könnte ein Café entstehen. Foto: Ekkehard Roepert
Der Bauausschuss lehnte zwar eine 6,50 Meter lange Fläche an der Ostseite des Hauses ab; genehmigte aber den Einbau von vier Glastüren. So dass hier künftige Café-Gäste "offen sitzen" können. Der Ausschuss war sich einig, dass ein Café eine Bereicherung für den Platz wäre. Jedoch könne die Nutzung nicht vorgeschrieben werden, sagte Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO): "Wenn ein Café reinkommt, und es funktioniert nicht, dann haben wir dort ein Büro."

Während sich Manfred Mauser (FBF) und Holger Lehnard (CSU) noch Gedanken über Details der architektonischen Gestaltung machten, meinte Albert Dorn (SPD): Das gesamte Areal zwischen VHS-Gebäude und Marktplatz sei "weder homogen noch anmutig". Daher Dorns Schlussfolgerung: "Man kann dort keine Fehler machen."

Thomas Werner (CSU) meinte: "Sobald der Brauhaus-Abriss kommt, ist dort eine ganz andere Situation." Ein Café mit offener Front konnte sich der CSU-Rat gut vorstellen.
Die Vorstellung von Sebastian Körber (FDP) ging noch weiter: Die Planungen am Marktplatz sollten in Verbindung mit dem nahen Paradeplatz gesehen werden. Körber plädierte wie Dorn dafür, die kleine Verbindungsstraße zwischen den beiden Plätzen für den Autoverkehr zu schließen. Nur dann sei ein Café sinnvoll.

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