Kirchehrenbach
Bilanz

Kirchehrenbacher Wehr investiert in Sicherheit

Die Kirchehrenbacher Feuerwehr hat im vergangenen Jahr viel dafür getan, um künftig noch besser für in Not geratene Menschen da sein zu können.
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Der neue Kommandant Sebastian Müller (r.) überreichte Willert seinen alten Kommandantenhelm mit Unterschriften.  Fotos: FF Kirchehrenbach
Der neue Kommandant Sebastian Müller (r.) überreichte Willert seinen alten Kommandantenhelm mit Unterschriften. Fotos: FF Kirchehrenbach
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Viel los war im vergangenen Jahr für die Feuerwehr am Fuße des Walberla - auch bei weniger Einsätzen als 2015: Die Planung und Auslieferung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs, die umfassende Ausbildung dafür, der Planungsstart für den neuen Gerätewagen Logistik und die stattgefundene Kommandanten-Neuwahl - das alles stand bei der Kirchehrenbacher Feuerwehr im vergangenen Jahr auf dem Programm.

Bei der Dienstversammlung blickten die Verantwortlichen deshalb auch auf ein bewegtes Jahr zurück. Zuvor hatte schopn das neue Löschfahrzeug von Pfarrer Oliver Schütz seinen kirchlichen Segen bekommen. Der ehemalige Kommandant Dietmar Willert wurde darüber hinaus mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbands (KFV) geehrt.


"Fantastisches Engagement"

Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) eröffnete die Dienstversammlung. Dem gewohnten Dank für das Geleistete in der kommunalen Einrichtung folgte der Blick auf die Finanzen der Walberlagemeinde, die mit dem Kauf von zwei Einsatzfahrzeugen kräftig in ihre Sicherheit investiert.

Erstmals als neuer Kommandant trug Sebastian Müller den Tätigkeitsbericht vor. In den Mittelpunkt stellte er das "hohe Niveau an Ausbildung und Ausrüstung", dass es gelte zu halten und - wo nötig - auch auszubauen. Müller dankte allen Ehrenamtlichen für das "fantastische Engagement" bei den Ausbildungsterminen für das neue Löschfahrzeug.

Dabei sind ihm zufolge über 400 Stunden aufgewendet worden, und das trotz Weihnachtszeit und Jahreswechsel. Außerdem fanden im vergangenen Jahr insgesamt 54 Fortbildungstermine in den verschiedenen Bereichen statt. Alles in allem waren die Einsatzkräfte insgesamt 2136 Stunden bei Aus- und Fortbildung, Einsätzen und anderen Terminen für die Gemeinde unterwegs. Für heuer kündigte der neue Kommandant verschiedene Änderungen im Dienstplan und die Anwerbung neuer Brandschützer an. Dabei nahm er auch die Gemeinde mit ins Boot. Drei Mal durfte der Feuerwehrchef das Dienstaltersabzeichen für zehn Jahre Feuerwehrdienst an Christian Hübschmann, Johannes Götz und Matthias Weiß aushändigen.


Zwei Beförderungen

Mit Hans Gebhardt konnte erstmals eine Feuerwehrdienstzeit von 45 Jahren gewürdigt werden. Auch Beförderungen standen auf der Tagesordnung: Daniel Müller wurde zum Oberfeuerwehrmann ernannt, Matthias Weiß zum Löschmeister.

Einen besonderen Tagesordnungspunkt gab es außerdem: die Verabschiedung des langjährigen, ehemaligen Kommandanten Dietmar Willert. Von 1997 bis 2016 stand er an der Spitze der Wehr. Bevor es mehrere Geschenke von der Mannschaft gab, trat Kreisbrandrat Oliver Flake ans Rednerpult. Er zeichnete Willert mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Forchheim aus.

Als sichtbare Erinnerung überreichte ihm sein Nachfolger seinen alten Kommandanten-Helm, auf dem sich alle Einsatzkräfte mit Unterschrift verewigt hatten. Außerdem bekam er einen "deftig gefüllten" Feuerwehr-Rucksack sowie - begleitet von vielen Lachern - ein kleines ferngesteuertes Feuerwehrauto.
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