Forchheim

Kinder schenken Pakete

Schüler des Ehrenbürg-Gymnasiums Forchheim unterstützen die Hilfsaktion der Johanniter und bereiten Kindern in Rumänien eine kleine Freude.
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Nur ein paar der 300 Pakete sind noch nicht auf Paletten gestapelt. Sie nimmt der Helfer der Johanniter (rechts) entgegen.  Foto: Josef Hofbauer
Nur ein paar der 300 Pakete sind noch nicht auf Paletten gestapelt. Sie nimmt der Helfer der Johanniter (rechts) entgegen. Foto: Josef Hofbauer
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Die Schüler des Ehrenbürg-Gymnasiums Forchheim unterstützen auch heuer die Weihnachtstrucker der Johanniter, die seit Jahren hilfsbedürftigen Menschen in Rumänien eine Weihnachtsfreude bereiten. 300 Päckchen à 30 Euro haben die Kinder gesammelt. Hausmeister Hans Müller hat die Pakete auf Paletten gestapelt und in Folie verpackt, um den Johannitern die Beladung des Brummis zu erleichtern.
"Gerade angesichts der großen Flüchtlingsströme haben wir uns entschlossen, auch in diesem Jahr wieder unsere Weihnachtsaktion durchzuführen. Es bleibt die Aufgabe, Not vor Ort in den Herkunftsländern zu lindern. Dazu wollen wir einen kleinen Beitrag leisten und bedürftige Kinder in Rumänien unterstützen", erklärt Religionslehrerin Christina Rauh, die den Spendern die Packliste der Johanniter ans Herz gelegt hat.
"Sie sorgt bei der Verteilung dafür, dass niemand benachteiligt wird", erklärt Christina Rauh.


Nur für wirklich Bedürftige

Ihr Kollege Kolja Lücking, Fachlehrer für Mathe und Physik, hat vor ein paar Jahren einen solchen Konvoi begleitet und sich persönlich davon überzeugt, dass die Spenden in die richtigen Hände kommen. Bei der Verteilung könne sich nicht jeder anstellen, um ein Päckchen zu bekommen. Vom zuständigen Landratsamt erhielten die Trucker Listen mit den Namen der Bedürftigen. Diese Verteilung hat Kolja Lücking fotografisch dokumentiert.
Er bestätigt: "Auch wenn in Rumänien die reiche Oberschicht längst westliche Standards erreicht hat, herrscht besonders in ländlichen Regionen oft noch bittere Armut. So enthalten die Päckchen dringend benötigte Lebensmittel wie Speiseöl, Mehl, Nudeln, Reis, Zucker oder Kakao. Auch Duschgels, Handcremes oder Zahnpasta haben die Helfer eingepackt. Damit die Kinder im "Armenhaus Europas" merken, dass Weihnachten ist, gibt es auch Kekse und Schokolade. "Pro Paket nur ein kleiner Beitrag, meint Christina Rauh. Aber er summiert sich heuer auf immerhin 9000 Euro.

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