Schlaifhausen
Glauben

Jugendliche gingen den Kreuzweg

Unter dem Motto "ÜberWunden" machte sich am Karfreitag auf Einladung der BDKJ Ebermannstadt und Forchheim die Jugend auf zum ökumenischen Kreuzweg.
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Fotos: Franz Galster
Fotos: Franz Galster
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Mit den Frauen unter der Leitung von Pastoralreferent Georg Zametzer wurde dieser Kreuzweg 1967 in Schlaifhausen ins Leben gerufen. Später übernahm die BDKJ die Aktion. Trotz Schnee auf der Höhe sammelten sich hunderte Gläubige auf dem Kirchenplatz in Schlaifhausen, um den Weg hinauf zum Rodenstein betend und singend zu gehen.

Sebastian Seeber hatte die sieben Fotomotive der doppelten Kreuzwegstationen besorgt. Sieben von vierzehn Stationen der Gedenkstätte Point Alpha, die an die kritische Phase des kalten Krieges an der früheren Grenze bei Fulda erinnert. Hans Schüpferling, Schlaifhausen, fertigte die dazu nötigen Holzständer. Zusammen mit Roland Kaplan bereitete er tags zuvor die Plätze für die Stationen vor. "Die Gefühle waren schon zwiespältig, als am Abend vorher starker Regen und Schneefall einsetzte", sagte Roland Kaplan im Nachhinein.

"Es werden jedes Jahr mehr", meinte ein Teilnehmer, als Dekanatsjugendseelsorger Michael Kutsch-Meyer die vielen Menschen vor der Kirche zum Aufbruch begrüßte, das Wetter hatte sich beruhigt, sodass der Weg gut begehbar war und auch die kühlen Temperaturen nicht störten. Die Blaskapelle Wiesenthau-Schlaifhausen begleitete die Lieder an den Stationen.

Die Gedanken zum Leiden Christi, aber auch auf die täglichen Fragen des Alltages, an den Stationen trugen Sebastian Seeber und Christine Heberlein, Dekanat Ebermannstadt, sowie Christine Büttner und Sabine Weber, Dekanat Forchheim, vor. Wolfgang Zenk, Hausen, untermalte mit der Gitarre den jeweils meditativen Teil an den Stationen. Die BDKJ-Vorstände hatten in der Vorbereitung liturgisch und organisatorisch gut Arbeit geleistet.

Angetan schaute zum Schluss Michael Kutsch-Meyer über die große Menge, die herrliche Gegend und brachte es auf den Punkt. "Das Gehen in der Natur, die Blasmusik und die moderne Musik, das gemischte Publikum von ganz jung bis alt, das kann auch Menschen ansprechen, die nicht so kirchlich gebunden sind". Die winterliche Atmosphäre passe eher noch besser zur Stimmung als der Frühling. Mit einer kleinen Stärkung, vorbereitet von Margrit Kaplan und Roswitha Kroder auf dem Sattel des Rodenstein, klang die Veranstaltung aus.
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