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Gößweinstein
Musik

In der Gößweinsteiner Basilika kann die Kirchenorgel sogar Jazz

Zum Ende des Jahres liegen Moritz Görg an der Trompete und der Organist Georg Schäffner in der Gößweinsteiner Basilika musikalisch auf einer Wellenlänge. Schäffner zieht zudem ein positives Fazit der zurückliegenden Basilka-Konzerte.
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Georg Schäffner (l.) und Moritz Görg ergänzen sich bei ihrem Konzert in der Gößweinsteiner Basilika prächtig. Foto: Weichert
Georg Schäffner (l.) und Moritz Görg ergänzen sich bei ihrem Konzert in der Gößweinsteiner Basilika prächtig. Foto: Weichert
Es überrascht schon länger keinen mehr, wenn das Jahresschlusskonzert in der Gößweinsteiner Basilika der zur heiligsten Dreifaltigkeit bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Man muss es deshalb im Grunde nicht erwähnen, und macht es der Vollständigkeit halber trotzdem: Auch dieses Mal waren sämtliche Plätze besetzt. Die Besucher hatten gut daran getan, in die Basilika zu kommen. Moritz Görg zeigte, welche Töne man einer Trompete alle entlocken kann.

Organist mit Weltruf

Der 1986 in Ulm geborene und studierte Musiker bestach mit in Gößweinstein mit einem makellosem Ansatz und seinem klaren und differenzierten Spiel.

Görg beherrscht sämtliche musikalischen Nuancen: vom zarten Piano bis zum strahlenden Forte.
Erstmals erklang mit Variationen über das Kirchenlied "Großer Gott, wir loben Dich" eine Komposition des Gößweinsteiner Organisten und Bamberger Regionalkantors Georg Schäffner.
Als Besonderheit war sogar eine Jazz-Variante zu hören. Jazz an der Orgel, das ist weiß Gott nicht gerade alltäglich.

Schäffner, der 1953 in Gößweinstein das Licht der Welt erblickte, gilt als Vater der Basilikakonzerte und als Organist mit Weltruf. Zu hören waren neben Schäffners eigener Kompostition Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Giambattista Martini und Jeremiah Clarke.

Langer Applaus

Zum Schluss gab es lange anhaltenden Beifall, der von den Ausnahmemusikern mit mehreren Zugaben, unter anderem von Lloyd Webbers "Phantom der Oper", quittiert wurde.
Rückblickend stellt Schäffner fest, dass die Basilika-Konzerte im Jahr 2013 "durchgehend gut bis sehr gut besucht" gewesen waren.

Das Angebot reichte dabei von Konzerten mit einem Orgelsolo, über die Kombination von Orgel mit anderen Instrumenten bis hin zu Konzerten für Chor und Orchester.
Hervorzuheben ist laut Schäffner das Advents- und Weihnachtskonzert des Basilikachors, da in diesem Fall auch Gößweinsteiner eine solche Veranstaltung mit Bravour bestanden haben.

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