Gößweinstein
Abriss

In Gößweinstein nagt der Baggerzahn an der Schule

Das Gebäude gegenüber dem Gößweinsteiner Hallenbad wird dem Erdboden gleichgemacht.
Artikel drucken Artikel einbetten
Abrissarbeiten in GößweinsteinFotos: Weichert
Abrissarbeiten in GößweinsteinFotos: Weichert
+2 Bilder
In Gößweinstein haben gestern im Auftrag des Marktes Gößweinstein die Abbrucharbeiten der alten Schule am Steinernen Herrgott gegenüber dem Hallenbad begonnen.

Damit verschwindet ein Schandfleck aus dem Ortsbild, doch Generationen von Schülern werden sich noch an die schon historische Gößweinsteiner Schule erinnern können. Der Bau des nun abgerissenen Schulhauses vollzog sich einst in zwei 20 Jahren auseinander liegenden Abschnitten. Das Erdgeschoss mit zwei Schulräumen wurde 1930 bis 1931 errichtet. 1950 wurde das Schulgebäude aufgestockt und um zwei weitere Lehrsäle, eine
Hausmeisterwohnung, zwei Lehrmittelzimmer, und ein Lehrerwohnzimmer erweitert.

Die Bausumme im Jahre 1930 lag bei 38 900 Reichsmark und die Aufstockung 1950 kostete 58 000 D-Mark.
Die Kosten für den Abriss und die Entsorgung des Bauschutts sind nun mit 30 000 Euro kalkuliert.
Nach den Aufräumarbeiten entsteht ein freier Platz.

Der Unterrichtsbetrieb in der alten Schule wurde wegen der Fertigstellung des Verbandsschulhauses in der Siedlung zum Jahresschluss 1967 eingestellt.
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren