Dormitz

In Dormitz geht das Lebenretten jetzt leichter

In Dormitz können die Menschen jetzt auf einen Defibrillator zurückgreifen. Er befindet sich im Serviceraum der Sparkasse.
Artikel drucken Artikel einbetten
Matthias Fuchs (l.) vom Förderverein der "First Responder" freut sich gemeinsam mit Sparkassenleiter Tobias Link über den neuen Defibrillator. Foto: fra-press
Matthias Fuchs (l.) vom Förderverein der "First Responder" freut sich gemeinsam mit Sparkassenleiter Tobias Link über den neuen Defibrillator. Foto: fra-press
Die Bürger von Dormitz können ab sofort im Notfall auf einen sogenannten Automatisierten Externen Defibrillator zurückgreifen. Das Gerät befindet sich im Serviceraum der örtlichen Filiale der Sparkasse Forchheim in der Sebalder Straße.

Auf Initiative von Matthias Fuchs und seinem "First Responder"-Förderverein kamen durch Spenden der Sparkasse und zahlreicher privater und gewerbetreibender Sponsoren rund 1700 Euro für den Defibrillator zusammen. Jetzt übergaben ihn Geschäftsstellenleiter Tobias Link und Matthias Fuchs der Öffentlichkeit. Den über 50 Bürgern vor Ort demonstrierten die "First Responer"-Ersthelfer von der Freiwilligen Feuerwehr in Dormitz anschließend an einer Spezialpuppe den Umgang mit dem Automatisierten Externen Defibrillator.

Das Gerät kann vor allem Menschen helfen, die akut an Herzrhythmusstörungen leiden.
Im besten Fall kann der Defibrillator jene kritischen Minuten überbrücken, bis die Ersthelfer vor Ort sind.

Software gibt entscheidende Hinweise


Dabei wird der jeweilige Helfer von dem halbautomatischen Gerät mit Sprachsignalen angeleitet. Diese machen ihm zum Beispiel auch klar, wann er die beiden Defibrillationselektroden unter dem rechten Schlüsselbein und der linken Achselhöhle anbringen soll.

Eine Software analysiert anschließend den Herzrhythmus. Sollte die Software tatsächlich ein Kammerflimmern erkennen, schaltet sie die Defibrillation frei.



Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren