Forchheim

Hüpfburgen-Festival in Forchheim geplant

Nach dem Foodtruck-Treffen soll nun ein Hüpfburgen-Fest nach Forchheim gebracht werden. Damit erhoffen sich die Stadträte mehr Frequenz in der Innenstadt.
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Foto: Björn Hein/Archiv
Foto: Björn Hein/Archiv
"Eine hochattraktive Idee", "eine klasse Grundidee", "von der Idee her wirklich gut": So beschreiben einzelne Mitglieder des Haupt-, Personal- und Kulturausschusses der Stadt Forchheim den Vorschlag von CSU-Stadtrat Josua Flierl, ein Hüpfburgen-Festival nach Forchheim zu holen.


Viele gute Gründe

Gründe für eine Zustimmung lieferte Flierl, der auch Jugendbeauftragter der Stadt ist, genug. Das Festival sei relativ neu am Markt und altersübergreifend interessant, führte er in seiner Vorstellung aus. Zudem kämen auf die Stadt selbst keine Kosten zu, da der Veranstalter das Risiko trägt.

Flierl äußerte auch den Wunsch, dass das Festival im Stadtpark stattfinden solle. "Damit könnten wir die Menschen in die Innenstadt holen", erklärt er. Da der Eintritt zum Festival wie ein Tagespass fungiere, könne man zwischendurch den abgesperrten Bereich verlassen, in der Innenstadt essen, bummeln oder sich ein Eis holen, und dann wieder zurück zum Hüpfen gehen. Der erste Veranstalter, der angefragt hatte, bevorzugte aber das Ausstellungsgelände, verriet Flierl, darüber ließe sich aber sicher verhandeln. "Ich würde es viel lieber in der Innenstadt haben", betonte Flierl. Seither habe sich auch schon ein zweiter Interessent gemeldet. Flierl versicherte zudem, dass der Stadtpark nicht komplett gesperrt werden müsste, sondern nur auf der Fläche des Festivals. Der Rest des Parks könnte weiter genutzt werden.

Manfred Hümmer (FW) freute sich über den Vorschlag von Flierl, das Festival in den Stadtpark zu legen. "Unsere Parks sind unter der Woche verwaist", sagte er. Einige Details waren für ihn aber noch unklar. Zudem brachte Hümmer mehrere Vorschlage zum weiteren Vorgehen ein. "Es ist klar, dass wir das in die Sommermonate legen müssen", betonte er. Daher überlegte er laut, ob das Hüpfburgen-Festival nicht auch ein Modul des Ferienprogramms sein könne. Eine weitere Idee Hümmers war es, das Festival an den "Tag der Kinder", der jedes Jahr vom Kreisjugendring organisiert wird und auf dem Paradeplatz stattfindet, anzukoppeln. Dann wäre die Familienveranstaltung auch logistisch besser angebunden und für die Verpflegung wäre gesorgt.

Auch Udo Schönfelder (CSU) ließ sich von der Idee begeistern: "Mir gefällt , dass die Nutzung der Parkanlagen angedacht wird."


Sozial denken

SPD-Stadträtin Lisa Hoffmann gab zu bedenken, dass neun Euro Eintritt für kinderreiche Familien zum Problem werden könnten. Sie regte deshalb an, dass über einen ermäßigten Preis für Geschwister gesprochen werden sollte. Grundsätzlich war aber auch sie von der Idee des Festivals begeistert. Die Ausschussmitglieder stimmten dafür, dass sich die Verwaltung mit der Organisation des Festivals auseinandersetzen soll.


Die Eckdaten zum Festival

Attraktionen Zwischen 15 und 25 Spielattraktionen wie Hüpfburgen, aber auch Kletterwänden werden bei den Festivals aufgebaut. Es gibt verschiedene Anbieter, die verschiedene Attraktionen mitbringen.

Ablauf Das Festival dauert zwischen einer Woche und zehn Tagen. In dieser Zeit bleiben die Attraktionen aufgebaut und werden mit einem Bauzaun und einem Sichtschutz eingekreist, so dass der Zugang nur über die Kasse erfolgen kann.

Kosten Für die Stadt entstehen keine Kosten. Der Eintritt für Besucher ist je nach Veranstalter unterschiedlich und beträgt für Kinder zwischen sechs und neun Euro, Eltern zahlen ungefähr drei Euro.

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