Hausen
Wirtschaft

Hausens Unternehmen vernetzen sich

Hausens Zweiter Bürgermeister Bernd Ruppert hat den "Unternehmerkreis Hausen" ins Leben gerufen.
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Mitglieder des Vorstands (v. l.): Wolfgang Knauer, Bernd Ruppert, Martina Dörfler und Thorsten Erlwein  Foto: Mathias Erlwein
Mitglieder des Vorstands (v. l.): Wolfgang Knauer, Bernd Ruppert, Martina Dörfler und Thorsten Erlwein Foto: Mathias Erlwein
Hausen In Hausen gibt es einen neuen Verein, den "Unternehmerkreis Hausen". Er ist aus einer Initiative des Zweiten Bürgermeisters Bernd Ruppert (CSU), der Anfang des Jahres die Amtsgeschäfte der Gemeinde aufgrund einer längeren Krankheit des amtierenden Bürgermeister Gerd Zimmer geführt hat, entstanden.
Ruppert hatte sämtliche Unternehmer, Gewerbetreibende, Handwerker und Freiberufler aus Hausen und Wimmelbach im Januar zu einem Unternehmertreffen eingeladen. Das Ziel war eine bessere Vernetzung der lokalen Wirtschaft.


Gemeinsames Marketing

"Die Idee hat mich sofort begeistert", erklärt Wolfgang Knauer, der in Hausen die Agentur der Continental-Versicherung leitet. "Viele der ortsansässigen Unternehmer kennen sich nicht untereinander, obwohl sie manchmal nur wenige Häuser voneinander entfernt sind. Durch eine bessere Vernetzung könnten Synergieeffekte und ein gemeinsames Marketing entstehen", benennt er die Vorteile des Zusammenschlusses.

Knauer wurde in der Gründungsversammlung an der Seite von Bernd Ruppert zum Zweiten Vorsitzenden gewählt. Die Kassengeschäfte wird Thorsten Erlwein, Geschäftsstellenleiter der hiesigen Volksbank, für den Verein führen, als Schriftführerin wurde Dr. Martina Dörfler (Dr. Dörfler & Partner Immobilien) gewählt. Der Verein wird derzeit beim Registergericht in Bamberg eingetragen. Bei der Gründungsversammlung hatten sich 20 Gründungsmitglieder eingeschrieben. Jetzt sind es schon über 30 Mitglieder. Zwei Themen haben sich bei den ersten Treffen herauskristallisiert, die als erstes in Angriff genommen werden: eine einheitliche Beschilderung der Unternehmer und Gewerbetreibenden sowie die Ausrichtung eines Weihnachtsmarkts.

Zum Weihnachtsmarkt hat der Unternehmerkreis ein Konzept bereits jetzt ausgearbeitet. "Wir können jetzt schon versprechen: Es wird für jeden etwas dabei sein", freut sich Kassier Erlwein.

Neben den üblichen kulinarischen Köstlichkeiten soll es auch handwerkliche Stände und Verkaufsbuden geben. Die Lebenshilfe wird auch mit einem eigenen Stand vertreten sein. Der gesamte Erlös soll einem guten Zweck gespendet werden: "Wir wollen damit keinen Gewinn erzielen, sofern das Dorfleben bereichern", erläutert Erlwein. Als Platz mit dem besten Ambiente wurde der Greifenhof mit der Goglscheune beim Dorfmuseum ausgesucht. Dort soll auch ein großer Weihnachtsbaum aufgestellt werden. Zudem sollen eine weihnachtlich dekorierte Budenstadt eine Krippenausstellung, musikalische Einlagen des Gesangvereins, ein Nachtwächter und Auftritte der Kindergarten- und Schulkinder für eine vorweihnachtliche Stimmung sorgen.

"Natürlich wird auch das Christkind und der Nikolaus mit kleinen Geschenken für die braven Kinder da sein", verrät Bernd Ruppert Einzelheiten der inzwischen weit vorangeschrittenen Planung.
Ein Problem hatte der "Unternehmerkreis" allerdings schnell zu bewältigen. Laut Gemeinderatsbeschluss von 1998 wird der Greifenhof nur an Vereine vermietet. Als Veranstalter will die Gemeinde auch nicht auftreten. Damit man nicht auf das Wohlwollen der Gemeinde angewiesen ist, wurde jetzt kurzerhand die die geplante Vereinsgründung eben nach vorne gezogen. "So ist zwar alles zwar ein wenig stressig gewesen, aber wir haben dafür jetzt alles auf vernünftige Beine gestellt", freut der Vorsitzende Bernd Ruppert.


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