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Gößweinstein
Tourismus

Gößweinstein hat den QR-Code für blühende Landschaften

Die Marktgemeinde Gößweinstein nutzt den technischen Fortschritt, um Wanderer noch effektiver über die Sehenswürdigkeiten und Angebote der Fränkischen Schweiz zu informieren. Auf einem Rundweg stehen jetzt spezielle Wandertafeln für Smartphones
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Bei der Präsentation (v.l.): Tourismusleiterin Christin Lehnard, Anton Schreiber, Zweiter Arge-Vorsitzender Markus Krüger und Arge-Chef Peter WölfelFoto: Weichert
Bei der Präsentation (v.l.): Tourismusleiterin Christin Lehnard, Anton Schreiber, Zweiter Arge-Vorsitzender Markus Krüger und Arge-Chef Peter WölfelFoto: Weichert
Unter Federführung der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Tourismus und Gewerbe Gößweinstein ist der erste QR-Code-Wanderweg der Fränkischen Schweiz entstanden.
Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. QR steht übersetzt für "schnelle Antwort".
Mit dem Smartphone ist es so möglich, auf Internetinhalte zuzugreifen. Überall dort, wo es Handy-Empfang gibt.

Es war Anton Schreiber, der diese Technik auch für Gößweinstein nutzbar machen wollte. Anfang dieses Jahres hatte Schreiber seine Ideen der Arbeitsgemeinschaft "Tourismus und Gewerbe" vorgestellt.
Der Vorstand kam damals überein, an einem Wanderweg Tafeln mit dem QR-Code aufstellen zu können.
Der einzige Wanderweg in Gößweinstein, auf dem die Wanderer durchgehend Handy-Empfang haben, ist der etwa drei Kilometer lange Balthasar-Neumann-Rundwanderweg. Die Arge einigte sich mit dem Markt Gößweinstein darauf, an diesem Themenweg zehn solcher Tafeln mit verschiedenen QR-Codes aufzustellen.

Burgen, Schlösser und Bier

Hält ein Wanderer sein Smartphone auf diesen Code, bekommt er Informationen über Attraktionen, Einrichtungen, Sehenswürdigkeiten und gastronomische Angebote aus der ganzen Fränkischen Schweiz.
Beispielsweise von der Pottensteiner Erlebnismeile oder Informationen über Tropfsteinhöhlen, Burgen und Schlösser, Biergärten und Keller oder die fränkische Gastronomie. "Wir haben uns bewusst entschieden, nicht nur Gößweinsteiner Einrichtungen, sondern Themen aus der ganzen Fränkischen Schweiz zu nehmen. Damit wollen wir ein Signal an die Nachbargemeinden und die Tourismuszentrale geben, um die Marke Fränkische Schweiz voranzubringen", betonte Schreiber.

Er hat die Homepage mit den Bildern und die Texte auch erstellt. Markus Krüger, stellvertretender Arge-Chef bezeichnete den ersten QR-Code-Wanderweg als ein Pilotprojekt in der Fränkischen Schweiz, dem noch weitere folgen könnten.
Christin Lehnard von der Gößweinsteiner Tourist-Information bescheinigte der Arge eine "gute Zusammenarbeit". Viele Gespräche habe man in den letzten Wochen geführt, denn für Lehnard steht jenseits aller Diskussion: In Sachen Tourismus könne man nur gemeinsam etwas erreichen. "Ohne Ehrenamt funktioniert Tourismus nicht", betonte auch Sandra Schneider.

Sie leitet die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz. Sie nannte es eine "tolle Aktion", wenn aus den Orten derartige Ideen wie der Gößweinsteiner Wanderweg mit QR-Code kommen. Wichtig sei es ferner, den Tourismus verstärkt ortsübergreifend zu behandeln.
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