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Obertrubach
Zuschuss

Gemeinde und die Obertrubacher gehen Hand in Hand

Obertrubach unterstützt mit 20.000 Euro das Vorhaben eines örtlichen Fördervereins, im "Brunnacker" einen integrativen Mehrgenerationenspielplatz anzulegen. Ein paar Zweifel bleiben trotzdem.
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Dort, wo einmal der Spielplatz entstehen soll, entfernen die Mitglieder der Fördervereins schon einmal die Büsche.  Foto: Galster
Dort, wo einmal der Spielplatz entstehen soll, entfernen die Mitglieder der Fördervereins schon einmal die Büsche. Foto: Galster
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Mit viel Sympathie, aber auch nicht ohne Sorge begleitet der Obertrubacher Gemeinderat das Projekt eines integrativen Mehrgenerationenspielplatzes im Bereich "Brunnacker".
Inzwischen hat sich um Sprecherin Monica Grüner-Krampe ein Förderverein gegründet. Das zuständige Architekturbüro Steinlein und Gebhard aus Obertrubach arbeitet dem Verein zu, ohne ein Honorar dafür zu verlangen.

Zahlreiche Eltern mit Kleinkindern waren in die Gemeinderatsitzung gekommen, um die Diskussion zu verfolgen. "Ich habe großen Respekt von der professionellen und tollen Vorbereitung und finde es schön, dass ihr es in die Hand nehmt", stellte Obertrubachs Bürgermeister Willi Müller (CSU) eingangs klar. Gleichzeitig verhehlte Müller aber auch nicht die Sorge des Gemeinderats, ob die Gruppe das Unternehmen tatsächlich über die volle Distanz durchstehen kann. Auch der Gemeinderat betrete hier Neuland. Bernd Reichel meinte, 25.000 Euro seien das Mindeste, was der Spielplatz kosten werde. Max Habermann wollte geklärt haben, wer für ein mögliches Defizit aufkommen muss.

5000 Euro obendrauf

Müller seinerseits schlug vor, zunächst einmal nur 20.000 Euro zur Verfügung zu stellen. "Wenn wir sehen, dass es gut läuft, legen wir 2014 nochmals 5000 Euro drauf", sagte Müller. Diesem Vorschlag folgte das Gemeindegremium einstimmig.

Monica Grüner-Krampe geht mit dem Gemeinderat in der Einschätzung konform, dass das Projekt noch in diesem Jahr angeschoben werden muss.

Als erste Maßnahmen sind Entbuschung und Geländeanpassungen geplant. Zudem will der Förderverein die ersten Geräte bestellen. Über die finanzielle Unterstützung der Gemeinde freute sich Grüner-Krampe: "Damit können wir jetzt durchstarten." Grüner-Krampe und der Förderverein scheinen keine naiven Idealisten zu sein, sondern haben sich über die Frage der Finanzierung konkrete Gedanken gemacht. So will der Verein auch 15.000 Euro an Spenden sammeln. Schon jetzt sind über 150 Spendenbriefe an Stiftungen, regionale Firmen und weitere Einrichtungen gegangen im Herbst gibt zudem der Gospelchor Impuls ein Konzert zugunsten des Fördervereins. .

Keine öffentliche Förderung

Selbst die Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Irmgard Padura, habe inzwischen von dem Obertrubacher Projekt Wind gekommen, sagte Grüner-Krampe.
Geschäftsführer Peter Helldörfer hatte zwischenzeitlich die Möglichkeiten einer öffentlichen Förderung geprüft. Allerdings ohne positives Ergebnis für den Obertrubacher Förderverein.

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