Wimmelbach

Gefälliges Gefallenendenkmal

Das renovierte Kriegerdenkmal in Wimmelbach wurde mit einem Gottesdienst in der St. Laurentiuskirche und einem anschließenden Festakt auf dem Kirchenvorplatz feierlich eingeweiht.
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Das neue Kriegerdenkmal am Kirchplatz Foto: Erlwein
Das neue Kriegerdenkmal am Kirchplatz Foto: Erlwein
Die Segnung nahm Pater Josef vor. Bürgermeister Franz Renker sowie der stellvertretende Vorsitzende des BSB-Kreisverbandes Forchheim, Lorenz Grillmeier, und Marcus Schlemmer als erster Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Wimmelbach hielten dazu Festreden. Danach ging es im Festzug mit den Fahnenabordnungen zum benachbarten Gelände der DJK Wimmelbach, wo ein gemeinsamer Frühschoppen stattfand.
Das neu gestaltete Gefallenen-Ehrenmal auf dem Vorplatz der Kirche war 1953 erbaut worden. Der Zustand war vor der Renovierung sehr schlecht. Trotz ständiger Pflege waren die Spuren der Zeit nicht mehr wett zu machen. So war durch witterungsbedingte Erosion über die letzten beinahe 60 Jahre die Einfassung des Denkmals verwittert, durch Frost platzte die Oberfläche der Steinumrandung mehr und mehr ab. Die naturgemäß sehr witterungsanfälligen Jura-Marmor-Platten mit den Namen der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege waren nur noch äußerst schwer lesbar. Gemeinsam mit der Gemeinde Hausen erarbeitete die örtliche Krieger- und Soldatenkameradschaft ein Sanierungskonzept aus. Besonderen Dank sprach KSK- Vorsitzenden Marcus Schlemmer Vereinsmitglied Peter Gügel aus, der sich das Projekt zu einer Herzensangelegenheit gemacht hat. Bei seinen Dankesworten vergaß er auch den Gemeinderat Hausen nicht, der Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt hat.

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