Hiltpoltstein
Umzug

Frohsinn am laufenden Meter in Hiltpoltstein

Die Hiltpoltsteiner honorieren mit viel Charme das Engagement ihrer Mitbürger. Ihre Bürgermeisterin misst sich mit der Kanzlerin.
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Winterlich weiß und entsprechend kalt war es beim Umzug in Hiltpoltstein. Der guten Stimmung unter den Narren tat das selbstverständlich keinen Abbruch. Fotos: Malbrich
Winterlich weiß und entsprechend kalt war es beim Umzug in Hiltpoltstein. Der guten Stimmung unter den Narren tat das selbstverständlich keinen Abbruch. Fotos: Malbrich
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Das Zwischenmenschliche und das Engagement der Bürger in den Vereinen oder auch der Kommunalpolitik standen bei dem bis ins kleinste Detail liebevoll gestalteten Faschingszug in Hiltpoltstein im Mittelpunkt. Angeführt von den eigenen Gardemädchen, lockten die ideenreichen Hiltpoltsteiner mit ihren farbenfroh geschmückten Wagen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher selbst aus Nachbarlandkreisen an.

Playstation, Internet und Facebook - das alles nennt der Hiltpoltsteiner Sportverein (HSV) "Rattenfänger". Mit ihren Gorillas wirbt der "affengeile" Verein auch um Mitglieder. Dort könne man wirkliche Kameradschaft finden.
Andere Vereine zeigen ebenfalls ihre Vorzüge auf. Die Schihaserl der Feuerwehr Schoßaritz oder die Country Freunde aus Kappel, die mit ihren Zwergen auf die Größe des Vereins in Sachen Freude und Zusammenhalt hinwiesen.
Die Wikinger von Benefica Möchsico wurden von den Gästen ebenso bejubelt wie die Steinzeitleute, die in Hiltpoltstein nicht Barney und Fred, sondern Schorsch heißen.

Eine von Schorschis "Wilmas" war Bürgermeisterin Gisela Bauer (BfH) im Steinzeit-Look. Sie muss sich mit der Kanzlerin messen, die in Hiltpoltstein allerdings nur auf einem Foto zugegen ist. "Wer ist die Schönste im Land?", fragten die Country Freunde aus Kappel und die Pferdefreunde aus Großenohe. Diese Frage dürfte für die Hiltpoltsteiner eine rein rhetorische sein.

Kritik an den Sitzungen

"Die Gmaratssitzung dauert zu lang, der VG wird's Angst und Bang", sendeten die Gemeinderäte einen Seitenhieb in Richtung Gräfenberg. Dort hatte der Betriebsrat die Dauer der Hiltpoltsteiner Sitzungen bemängelt.
Humor ist gut, denn, wie die Frauen aus dem benachbarten Gräfenberg meinten: "Wenn Dummheit blaue Flecken machen würden, wäre die ganze Welt voller Schlümpfe."

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