Kirchehrenbach
Training

Feuerwehrleute simulieren Einsatzfahrt

Die Fahrt zum Einsatzort birgt für Feuerwehrleute Gefahren. Mit einem virtuellen Fahrtraining will der Landesverband ihnen helfen.
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Am Steuer des "virtuellen Feuerwehrfahrzeugs": Michael Götz aus Kirchehrenbach Foto: Feuerwehr/Grimm
Am Steuer des "virtuellen Feuerwehrfahrzeugs": Michael Götz aus Kirchehrenbach Foto: Feuerwehr/Grimm
Viel "Tatü- Tata" war vier Tage lang in der Fahrzeughalle des Kirchehrenbacher Feuerwehrhauses zu hören: Der Sondersignal-Fahrt-Trainer des Landesfeuerwehrverbands machte Station im Landkreis.
Er ermöglicht es, den Fahrern von Feuerwehrfahrzeugen die mitunter gefährlichen Einsatz-fahrten zu trainieren. Knapp 50 Ehrenamtliche nahmen nach Angaben der Polizei aus mehreren Landkreis-Wehren nahmen an der Schulung teil.

Sobald Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienste oder Polizei mit Blaulicht und Martinhorn unterwegs sind, besteht ein hohes Unfallrisiko. Um sich auf diese Extremsituationen vorzubereiten, haben die Versicherungskammer Bayern, das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr sowie der Landesfeuerwehrverband vor drei Jahren diese Form der Fortbildung eingeführt und den Sondersignal-Fahrt-Trainer beschafft.


Seitdem tourt das auf einem Lkw untergebrachte Gerät durch den Freistaat.Bevor die Ehrenamtlichen aber ans Steuer durften, gab es in einer Fortbildung Informationen zum Straßenverkehrsrecht, der Benutzung von Sonder- und Wegerechten und das kontrollierte Verhalten in Stresssituationen.
Zu den Möglichkeiten, die der Simulator bietet, gehören Fahrten bei Nacht, auf Landstraßen oder Autobahnen. Unter verschiedenen Geräuschen werden auch Funkgespräche eingespielt, um das ganze Training realistischer darzustellen. Unvorhersehbare
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