Bei dem Brand im Erdgeschoss eines Wohngebäudes konnten alle Personen das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen.

Nachdem die automatische Brandmeldeanlage die Rauchentwicklung erkannt hatte und der Alarm bei der Integrierten Leitstelle Nürnberg aufgelaufen war, alarmierte diese um 7.39 Uhr die Wehren aus Uttenreuth, Buckenhof, Marloffstein, Spardorf und Weiher, die mit insgesamt zwölf Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften anrückten, dazu den Inspektionsdienst der Feuerwehr sowie den Rettungsdienst und die Polizei.

Fast gleichzeitig erreichte die Leitstelle der weitere telefonische Notruf eines Mitarbeiters des Wohnheim, der eine starke Rauchentwicklung bestätigte.
Durch ihn wurden danach parallel per Telefonkette weitere Mitarbeiter des Wohnheims zu Hause verständigt.

Evakuierung läuft bereits

Beim Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst war die Evakuierung des Gebäudes bereits in vollem Gange und mit Unterstützung durch die Einsatzkräfte wenige Minuten später bereits abgeschlossen. Bis zum Eintreffen des weiteren Personals betreuten Feuerwehrleute die Bewohner auf dem vorgesehenen Sammelplatz, auf dem kurzerhand Sitzgelegenheiten in der Morgensonne aufgestellt wurden.

Gleichzeitig kontrollierten zwei Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz das Gebäude auf eventuell noch darin befindliche Personen. Dazu war zwischenzeitlich auch noch die Feuerwehr Heroldsberg alarmiert worden, die eine Wärmebildkamera an die Einsatzstelle brachte. Ein weiterer Trupp ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Weitere Atemschutzgeräteträger stan-den vor dem Eingang als Sicherheitstrupp in Bereitschaft.
Nachdem zunächst ein Schwelbrand in einer Zwischendecke angenommen worden war, wurde bei der Suche nach der Brandquelle und der Belüftung des Brandbereichs festgestellt, dass ein größeres Bild auf einem Flur brannte. Dieses war nach kürzester Zeit abgelöscht.

Im Anschluss daran wurde das Gebäude mit einem Be- und Entlüftungsgerät rauchfrei gemacht, bevor die Bewohner ihre Zimmer wieder betreten konnten.

Über die Brandursache und die Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen. Vor Ort waren auch die Kreisbrandmeister Klaus Funk und Stefan Brunner.