Eggolsheim
Unfall

Fahrradfahrer kollidiert bei Eggolsheim mit Auto und stirbt

Ein 41-jähriger Radfahrer ist am Montagabend an der Einmündung der Kreisstraße nach Schlammersdorf in die Staatsstraße Hallerndorf - Neuses gegen einen Pkw geprallt. Der Radfahrer starb noch an der Unfallstelle
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Foto: Ferdinand Merzbach
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Die Verkehrspolizei Bayreuth sucht Zeugen des schweren Verkehrsunfalles, bei dem am Montagabend auf der Staatsstraße zwischen Hallern dorf und Neuses auf Höhe der Abzweigung nach Schlammersdorf ein Radfahrer tödlich verunglückt ist. Ein Autofahrer, der in Richtung Neuses unterwegs war, hatte gegen 20 Uhr mit seinem Toyota den Radler, der in die gleiche Richtung gefahren war, erfasst.

Die zertrümmerte Windschutzscheibe deutet darauf hin, dass der Radler zuerst auf der Frontscheibe aufschlug, ehe er ins angrenzende Feld katapultiert wurde. Dort erlag der blutüberströmte 41-Jährige trotz sofortiger Maßnahmen von Ersthelfern und eines alarmierten Notarztes seinen schweren Verletzungen. Er starb noch an der Unfallstelle. Der 38-jährige Fahrer des Unfallfahrzeuges erlitt einen Schock und wurde mit leichten Verletzungen in eine Klinik gebracht.

Ursache des Unfalls dürfte unzureichende Beleuchtung des Fahrrades gewesen sein. Am Unfallort erklärte Hartmut Demele, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Forchheim: "Wir konnten am Fahrrad keinerlei Beleuchtungseinrichtung feststellen."

Ob der Radler nun ohne Licht auf der Staatsstraße unterwegs war, steht dennoch nicht zweifelsfrei fest. Laut Roland Popp von der Polizei-Einsatzzentrale Oberfranken sei es auch denkbar, dass der Radler sein Fahrrad geschoben hat. Deshalb sucht die Polizei nun Zeugen, die das Unfallopfer auf der Strecke zwischen Hallerndorf und Neuses gesehen haben. Alkohol, so sagte ein Polizeisprecher am Unfallort, habe bei dem tragischen Geschehen keine Rolle gespielt.

Um den Unfallhergang, bei dem der 41-Jährige, der mit einem Mountainbike unterwegs war, zu Tode kam, rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg ejn Sachverständiger hinzugezogen. Jede Scherbe, jedes abgebrochene Teil wurde exakt vermessen und dokumentiert. "Noch sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen", erklärte Polizeisprecher Peter Neder am Dienstag. Die Staatsstraße wurde für die Zeit der Unfallaufnahme von den Einsatzkräften der umliegenden Feuerwehren für rund drei Stunden komplett gesperrt. Kollegen leuchteten den Unfallort aus.





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