"Hinter den Kulissen" herrscht geschäftiges Treiben. Küchen-Chef Sebastian Lauger, der noch während der diesjährigen Faschingszeit in die Rolle des Heroldsbacher Faschingsprinzen "Basti der Erste vo klaa Fert" schlüpfte, hatte an diesem Abend die Prinzenrobe mit Küchenschürze und Kochmütze getauscht und war zusammen mit seinem zehnköpfigen Küchenteam für die Zubereitung des kulinarischen Dreigänge-Menüs an diesem Abend zuständig.


Swingende Kost


Nicht nur das musische "Viergänge-Menue" – zubereitet vom Orchester des Musikvereins Heroldsbach unter der Leitung von "Küchen-Chef" Bernhard Schleicher, das von leichter und swingender Kost Glenn Millers, über deftige böhmische und südmährische Musikgenüsse bis hin zu Udo Jürgens musikalischer Nachspeise "aber bitte mit Sahne" reichte, konnte sich hören lassen. Kombiniert mit einem schmackhaften Dreigänge-Menü wurde den Gästen zudem ein kulinarisch-musikalischer Hochgenuss präsentiert. Im Preis von 18 Euro war neben dem Konzert-Eintritt auch das Dreigänge-Menü inklusive einer Bierprobe sowie ein Glas Begrüßungssekt enthalten.

Als Vorspeise eine fränkische Kartoffelsuppe mit Bratwursteinlage, als Hauptspeise eine Schweinshaxe aus dem Steinofen, Sauerkraut und leckerer Biersoße, oder alternativ gegrillte Maispoularde mit Zwiebelspecksoße, Kartoffelpüree und Bohnengemüse, sowie eine Bayrisch Cremé, sorgten für die kulinarischen Gaumenfreuden.

Es war eine "runde Sache", was der Musikverein Heroldsbach an diesem Abend seinen Gästen bot: Stimmig war das Arrangement, angefangen vom stilvollen Ambiente durch Kerzenschein und Deko, über den professionellen Service beim An- und Abservieren bis hin zum geschmacklichen und unterhaltsamen Aspekt.

Mit rund 180 Gästen war diese exklusive Veranstaltung restlos ausverkauft. Karten hierfür konnten nur im Vorverkauf erworben werden. "Wir haben sogar viele Gäste wieder wegschicken müssen, die gehofft hatten, man könnte sich an der Abendkasse noch freie Karten sichern", erzählte Diana Werner, die Vorsitzende des Musikvereins.

Die Nachfrage nach zusätzlichen Plätzen ist also vorhanden. Trotzdem will man bei einer Neuauflage im nächsten Jahr die Kapazität nicht vergrößern. Die Veranstaltung soll nichts von ihrer Exklusivität und von ihrem Ambiente verlieren; es empfiehlt sich also im nächsten Jahr sich frühzeitig Karten im Vorverkauf zu sichern.