Drügendorf
Kirche

Erzbischof Bischof feiert mit den Drügendorfern deren großes Jubiläum

Vor 400 Jahren ist die Pfarrei Drügendorf selbstständig geworden. Zum großen Jubilläum feierte Erzbischof Ludwig Schick einen Gottesdienst.
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Erzbischof Ludwig Schick (M.) feiert einen Gottesdienst in Drügendorf.  Foto: Erlwein
Erzbischof Ludwig Schick (M.) feiert einen Gottesdienst in Drügendorf. Foto: Erlwein
Am 18. Dezember 1614 unterzeichnete und besiegelte Bischof von Aschhausen in Bamberg die Separationsurkunde. Damit wurde die Pfarrei Drügendorf zur eigenständigen Pfarrei erhoben.

Auf den Tag genau 400 Jahre nach der Separation besuchte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die Pfarrei St. Margaretha in Drügendorf. Im Pfarrhof begrüßten die Jüngsten der Gemeinde den Erzbischof mit einem herzlichen Willkommenslied. Nach Grußworten von Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) und Pfarrer Daniel Schuster zogen die Abordnungen der ortsansässigen Vereine, die Pfarrmitglieder und Gäste unter Begleitung der Blasmusik in das festlich geschmückte Gotteshaus ein. Am Pontifikalgottesdienst nahmen die Pfarrer Daniel Schuster, Matthias Steffel, Dominik Urban, Andreas Röckelein, Siegfried Schrauder sowie Diakon Andreas Eberhorn teil.


Mahnende Worte

In seiner Predigt beschäftigte sich Schick unter anderem auch mit der Pegida-Aktivisten: "Wir müssen die Werte des Christentums hochhalten", sagte er. Und das geschehe nicht mit Demonstrationen, sondern durch engagiertes und glaubwürdiges Christ-Sein.

"Christen dürfen bei Pegida nicht mitmachen", betonte Schick noch einmal. Das Problem sei, dass das Christentum schwächer werde. Und nicht etwa, dass der Islam stärker werde. Der Drügendorfer Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Büttner ließ an Ende des Gottesdienstes das Jubiläumsjahr noch einmal Revue passieren. Büttner hob in diesem Zusammenhang auch hervor, dass dieses Jubiläum nur dank des Zusammenhalts der Vorfahren entstehen konnte.

Er bedankte sich bei allen, besonders bei Pfarrer Schuster, die sich in der gegenwärtigen Zeit der Verpflichtung stellen, sich Erbe zu erhalten. Anschließend bedankte sich Büttner beim Erzbischof für dessen Kommen und den "wunderschönen Gottesdienst". Büttner überreichte aus dem Erlös des Pfarr- und Waldfests 400 Euro für Schicks Stiftung "Kinderreich". In einem festlichen Fackelzug unter Begleitung der Blasmusik und der örtlichen Vereine zog die Gemeinde zusammen mit dem Bischof und den Priestern zum Feuerwehr- und Schützenhaus.
Dort ließen sie bei einem Stehempfang die 400-Jahrfeier ausklingen zu lassen.
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