Forchheim
Annafest-Bilanz

Ein unrühmlicher Höhepunkt auf dem Annafest

Die Polizeiinspektion Forchheim zeigt sich mit dem Verlauf des Annafestes insgesamt zufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete sie einen minimalen Anstieg der registrierten Straftaten. Bereits am ersten Wochenende hatte sich der unrühmliche Höhepunkt aus polizeilicher Sicht ereignet.
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Foto: JH
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Viele Streitigkeiten konnten im Zusammenwirken mit dem Sicherheitsdienst im Keim erstickt werden, teilt die Polizei mit. Bereits am ersten Wochenende ereignete sich jedoch ein unrühmlicher Höhepunkt aus polizeilicher Sicht. Dabei wurde ein 18-Jähriger Besucher von einem 21-Jährigen durch Schläge mit einem Maßkrug erheblich am Kopf verletzt. Der 21-Jährige wurde festgenommen. Er sitzt wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.


Maßkrüge als Waffen


Insgesamt kristallisierte sich als negative Auffälligkeit heraus, dass in diesem Jahr vermehrt Maßkrüge als Wurf- bzw. Schlaggegenstand missbraucht wurden.
Bei Jugendschutzkontrollen, in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, wurden deutlich weniger Verstöße als im Vorjahr festgestellt.

Insbesondere freute sich das Kontrollteam, wie es beobachten konnte, dass einem Jugendlichen an einem Verkaufsstand der Kauf von Alkohol verwehrt wurde. Auf positive Resonanz unter den Festbesuchern sei auch in diesem Jahr wieder die deutliche Präsenz der Polizei gestoßen.

"Auch die Mitarbeiter der Sicherheitswacht Forchheim, die vor allem in den Nachmittagsstunden eingesetzt waren, leisteten wiederum einen wertvollen Beitrag für ein sicheres Annafest", bilanziert die Polizei.

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