Forchheim
Kunst

Ein Engel ist im Anflug auf die Christuskirche

In die Christuskirche Forchheim zieht ein Engel ein. Die Enthüllung eines Friedensmals wird am 6. Dezember erfolgen.
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Ausschnitt aus dem Entwurf Erich Müllers Foto: privat
Ausschnitt aus dem Entwurf Erich Müllers Foto: privat
Einst schmückte der Engel das Gemeindehaus: Um das Jahr 1960 zeichnete Wendelin Kusche einen mehrere Meter großen Engel an dessen Wand. Mit Wendelin Kusche (1926 - 2003) war für dieses Werk ein bedeutender Künstler der Region gefunden worden: Von ihm sind beispielsweise die Wandmosaike in der Sparkasse Forchheim, in der Sankt-Anna-Kirche Weilersbach und im Ebermannstadter Freibad gestaltet worden.

Der von Wendelin Kusche für das Gemeindehaus geschaffene Engel hielt in seinen Händen ein Tuch, auf dem die Namen von gefallenen und vermissten Personen aufgeführt waren. Auf diese Weise erinnerten Mitglieder der Gemeinde an ihre Angehörigen, die durch den Krieg ihr Leben verloren haben.

Als das Gemeindehaus in späteren Jahren umgebaut wurde, konnte das Gemälde nicht mehr erhalten werden. 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges soll nun eine Kopie des Gemäldes in der Christuskirche angebracht werden.


Der hiesige Künstler Erich Müller, ein Schüler Wendelin Kusches, ist mit der Erstellung der Kopie beauftragt worden. Im Gottesdienst am 6. Dezember, zweiter Advent, soll sie enthüllt werden (Beginn 9.15). Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Künstler Erich Müller im Bürgerzentrum in das Werk von Wendelin Kusche einführen.

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