Forchheim
Amtszeit

Die Kirschenköniginnen gehen in die Verlängerungen

Marina Fink aus Weilersbach und Elisa Hänfling aus Dorfhaus haben in der vergangenen zwei Jahren als Kirschenköniginnen des Landkreises Forchheim einen guten Job gemacht. Deshalb wird ihre Amtsperiode auf ein weiteres Jahr ausgedehnt.
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Die Kirschenköniginnen Marina I. (l.) und Elisa I.  Foto: Michael Memmel
Die Kirschenköniginnen Marina I. (l.) und Elisa I. Foto: Michael Memmel
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Mit Fragen nach Würmern wurde Marina I., ihres Zeichens Kirschenkönigin des Landkreises, nun zwei Jahre lang gelöchert, doch bei ihren Auftritten und denen ihrer Stellvertreterin Elisa I. war keineswegs der Wurm drin. Beide hätten sich "außerordentlich bewährt" waren sich Landrat Hermann Ulm (CSU), Johannes Mohr, Fachbereichsleiter für Obst- und Gartenbau am Landratsamt, sowie "Kirschen-Papst" Tobias Vogel einig und verlängerten die Amtszeit der beiden um ein weiteres Jahr.

"Meine Kirschen sind wurmig - was kann ich tun?" Diese Frage habe sie auf Messen und Festen am häufigsten beantworten müssen, verriet Marina Fink bei der offiziellen Bekanntgabe der Verlängerung am Dienstagabend.
Fachkundig habe sie dann erklärt, dass "normalerweise nur spritzen hilft", es aber auch noch eine weitere, sehr aufwendige Methode gebe, bei der vor dem Winter wirklich alle am Boden liegenden Früchte aufgesammelt werden müssen.

Rund 50 Termine hat die 28-Jährige aus Weilersbach in den zwei Jahren wahrgenommen - eine Zahl, die ihre Stellvertreterin Elisa Hänfling dann doch verblüffte. Schließlich kam die Nr. 2 selbst nur auf sieben, acht Einsätze, obwohl sie eigentlich öfters hätte einspringen sollen. Die 20-Jährige aus Dorfhaus war enttäuscht: "Ich hätte schon Lust auf mehr gehabt." Für das dritte und letzte Jahr, in dem die beiden auch Augen und Ohren nach einer Nachfolgerin offen halten sollen, wurde deshalb vereinbart, dass Elisa I. mehr Termine wahrnehmen kann.

Sieg beim Kirschkernweitspucken

Während sich die Stellvertreterin gerne an ein Sommerfest im Bayerischen Landtag mit Barbara Stamm erinnert, hat es Kirschenkönigin Marina vor allem erstaunt, wie viele Menschen sie in dieser Zeit getroffen habe. Darunter waren im vergangenen Jahr bei der "Grünen Woche" in Berlin auch weitere Kirschenköniginnen aus Hessen. "Spontan sind wir gegeneinander zum Kirschkernweitspucken angetreten - und ich hab' gewonnen", strahlt die Weilersbacherin. Einen weiteren Sieg hat sie "völlig unerwartet" vor gut einer Woche beim FT-Kochduell an der Seite von Krenkönigin Isabella I. eingefahren: "Das war mein letztes Highlight und mein erster Termin ohne Tracht."

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