Igensdorf
Tradition

Die Igensdorfer wollen ihrem Marktfest neuen Schwung verleihen

Für den Festumzug machen sich die Menschen und Vereine aus Igensdorf besonders fein. Ab dem kommenden Jahr soll beim Marktfest allerdings vieles ganz anders sein.
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Ein alter Zugwagen beteiligt sich am Festumzg in Igensdorf. Fotos: fra-press
Ein alter Zugwagen beteiligt sich am Festumzg in Igensdorf. Fotos: fra-press
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Ganz so gut wie in den zurückliegenden Jahren war der Festumzug in Igensdorf heuer nicht besucht. Der Höhepunkt des Marktfests blieb der Umzug aber trotzdem.

Das lag auch daran, dass die teilnehmenden Vereine aus dem Gebiet der Großgemeinde und der Umgebung in ihren bunten Trachten, Kostümen und mit dem liebevoll geschmückten Zugwagen ein prächtiges Bild abgaben.
Wie es die Tradition will, führte Bürgermeister Wolfgang Rast (IU) zusammen mit seinem Vorgänger, Altbürgermeister und Ehrenbürger Erwin Zeiß, sowie einigen politischen Ehrengästen den Umzug an.

Auftritt des Bauchredners

Da machte es sich ganz gut, dass in erster Reihe die Kirschenkönigin Marina I. Fink aus Weilersbach und ihre Kollegin Elisa Hänfling aus Dorfhaus viel weiblichen Charme ins Spiel brachten.


Rund 600 Menschen sind dabeigewesen, als das erste Bierfass angestochen worden ist und später der Bauchredner Pierre Ruby auftrat. Obwohl auch in diesem Jahr die Veranstalter mit der Besucherresonanz recht zufrieden gewesen sind, hat das Marktfest zum letzten Mal in seiner bisherigen Form stattgefunden.

Bislang hat sich das Fest rund um die zur Festhalle umgestalteten Obstmarkthalle abgespielt. Ab dem kommenden Jahr soll das Marktfest nach dem Willen der Igensdorfer den Charakter eines Straßenfests annehmen. Dafür sollen unter anderem Marktbuden und kulinarischen Ständen auf den Igensdorfer Straßen sorgen.
Auf diese Weise will die Gemeinde dem inzwischen 33 Jahre alten Fest neuen Schwung verleihen.
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