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Igensdorf
Jubiläum

Die Igensdorfer Feuerwehrler helfen, retten - und feiern

Die Igensdorfer Feuerwehrler sind stolz auf ihre 140-jährige Geschichte. Beim Blick in die Zukunft wird Bürgermeister Wolfgang Rast geradezu euphorisch.
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Die neue Abgaseinrichtung (l.) hat 8200 Euro gekostet.Fotos: fra-press
Die neue Abgaseinrichtung (l.) hat 8200 Euro gekostet.Fotos: fra-press
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Die Freiwillige Feuerwehr Igensdorf kann in diesem Jahr auf ihr 140-jähriges Bestehen zurückblicken. Anlass genug, um dieses stolze Jubiläum angemessen fröhlich zu feiern.
Um nach den Hochwassereinsätzen am Tag zuvor wenigstens beim Festabend vor dem Dauerregen geschützt zu sein, hatte die Jubelwehr vor ihrem Feuerwehrhaus extra ein Festzelt aufgestellt. Trockenen Fußes amüsierten sich dort auch Bürgermeister Wolfgang Rast (IU) und sein Stellvertreter Manfred Finkes (SPD). Ansonsten hatte aber kein Igensdorfer Gemeinderat offenbar Lust und Zeit, um mit den Feuerwehrlern zu feiern.

30-jährige Dienstzeit

Landrat Reinhardt Glauber (FW) durfte zusammen mit seinem beiden Kreisbrandmeistern Thomas Windisch, Ludwig Baumann und Michael Langenhan Alfred Müller ehren.
Müller ist seit 40 Jahren aktiv bei der Feuerwehr Pettensiedel dabei und bekam dafür nun das Ehrenzeichen des Bayerischen Innenministers in Gold an die Brust geheftet.
Eine besondere Auszeichnung erfuhr anschließend Kreisbrandmeister Michael Langenhan, der von Rast und dem Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Matthias Wiedemann, für seine 30-jährige Dienstzeit als Erster und Zweiter Kommandant ausgezeichnet worden ist. Nach seinem Eintritt in die Wehr im Jahre 1981 wurde Langenhan nur zwei Jahre später zum Zweiten Kommandanten und 1989 zum Erstem Kommandanten gewählt.
Außerdem trat Langenhan 2001 als Kreisbrandmeister die Nachfolge von Günter Friedrich an.

Für die Schlauchpflege

Bereits am Nachmittag konnten sich die Besucher die neue, 66 600 Euro teure Schlauchpflegeanlage anschauen.
Und auch die unlängst für 8200 Euro installierte Abgassauganlage führten ihnen die Igensdorfer Feuerwehrler bereitwillig vor. Wer wollte, konnte sich auch noch in den umgestalteten Aufenthalts- und Schulungsräumen umschauen. Dafür waren weitere 29 000 Euro in die Hand genommen worden.
Wenn im Herbst die Einrichtung des Umkleidebereichs mit einer Werkstatt und einem Lager in den ehemaligen Räumen des Bauhofe abgeschlossen wird, "wird der Umbau so gelungen sein wie nicht so schnell etwas anderes zuvor". Das behauptete Bürgermeister Wolfgang Rast.


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